Neue Dokumentation blickt auf Guido Westerwelles bewegtes Leben zurück
"Westerwelle" - Ein Film gegen das Vergessen - Neue Dokumentation blickt auf Guido Westerwelles bewegtes Leben zurück
Zehn Jahre sind vergangen, seit Guido Westerwelle, Deutschlands ehemaliger Außenminister, im Alter von 54 Jahren an Krebs starb. Sein Grab auf dem Kölner Melaten-Friedhof ist noch immer mit einer farbenfrohen Skulptur geschmückt – ein Spiegel seiner oft lebendigen öffentlichen Persönlichkeit. Nun wirft eine neue Dokumentation mit dem Titel Westerwelle einen Rückblick auf sein Leben durch die Stimmen derer, die ihn am besten kannten.
Der Film vereint zahlreiche Weggefährten Westerwelles aus der Freien Demokratischen Partei (FDP), darunter die früheren Gesundheitsminister Philipp Rösler und Daniel Bahr. Ihre Schilderungen zeichnen das Bild eines Mannes, der die deutsche Politik in seiner Zeit als Parteivorsitzender und Vizekanzler prägte. Auch sein Ehemann, Michael Mronz, teilt persönliche Erinnerungen und gewährt Einblicke in Westerwelles letzte Monate.
Auffällig ist das Fehlen von Vertretern der CDU/CSU, die während Westerwelles Amtszeit von 2009 bis 2013 Koalitionspartner der FDP waren. Der Film geht nicht darauf ein, wie sein politisches Erbe heute bewertet wird oder was er von aktuellen Debatten gehalten hätte. Stattdessen konzentriert er sich auf die Vergangenheit und nutzt Archivmaterial und Interviews, um eine Ära einzufangen, in der soziale Medien und polarisierte Diskurse die politische Kommunikation noch nicht geprägt hatten.
Über die Leinwand hinaus lebt Westerwelles Name in öffentlichen Räumen weiter: Eine Brücke in Bonn trägt seinen Namen, und eine Berliner Stiftung führt sein Werk fort. Doch die FDP, einst eine dominierende Kraft unter seiner Führung, hat an Einfluss verloren. Nach einem Höchststand von 11,5 Prozent bei der Bundestagswahl 2021 kämpft die Partei nun mit rund 4,4 Prozent bei Landtagswahlen. Die Mitgliederzahl sank von 77.000 auf deutlich niedrigere Werte, während andere Parteien wie die Linke und die Grünen in den letzten Jahren stark gewachsen sind.
Westerwelle wäre in diesem Jahr 64 Jahre alt geworden – ein Alter, in dem viele Politiker noch hohe Ämter bekleiden. Die Dokumentation dient als Hommage, erfüllt von Stimmen aus seiner Zeit an der Macht. Unterdessen hat sich die politische Landschaft, die er einst mitgeprägt hat, weiterentwickelt und seine Partei in eine weitaus geringere Rolle gedrängt.
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