Durchbruch in der Früherkennung: Neue Methode stoppt Kartoffelkrebs vor dem Ausbruch
Durchbruch in der Früherkennung: Neue Methode stoppt Kartoffelkrebs vor dem Ausbruch
Neue Methode zur Früherkennung von Kartoffelkrebs zeigt vielversprechende Ergebnisse
Ein neues Verfahren zur frühen Erkennung von Kartoffelkrebs hat in Labor- und Gewächshausversuchen überzeugt. Entwickelt von Forschenden der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg, nutzt die Methode flüchtige organische Verbindungen (VOCs), um infizierte Kartoffeln noch vor dem Auftreten erster Symptome zu identifizieren. Sollte sich der Ansatz bewähren, könnte er die Bekämpfung einer der zerstörerischsten Kartoffelkrankheiten Europas revolutionieren.
Die Krankheit wird durch den Pilz Synchytrium endobioticum ausgelöst und führt zu blumenkohlartigen Wucherungen an den Knollen. Zudem hinterlässt sie langlebige Sporen im Boden, die über Jahrzehnte hinweg überdauern. Betroffene Felder müssen oft jahrzehntelang aus dem Kartoffelanbau genommen werden – mit schweren wirtschaftlichen Folgen für Landwirte.
Das neue Verfahren funktioniert, indem es VOCs analysiert – chemische Substanzen, die Kartoffeln abgeben und sich bei einer Infektion verändern. Gesunde und befallene Knollen verströmen unterschiedliche Geruchsprofile, sodass Forscher:innen eine Kontamination erkennen können, noch bevor sichtbare Anzeichen auftreten. Tests in Deutschland und den Niederlanden lieferten bereits ermutigende Ergebnisse, doch laufende Freilandversuche in kartoffelanbauenden Regionen der Niederlande, Deutschlands und Polens müssen die Zuverlässigkeit noch bestätigen.
Kartoffelkrebs stellt eine massive Bedrohung dar, da seine Sporen Hitze, Frost und chemische Behandlungen überstehen. In betroffenen Gebieten gelten strenge Quarantäneregeln, die oft dazu führen, dass Landwirte den Kartoffelanbau für bis zu 30 Jahre einstellen müssen. Bisher basiert die Erkennung auf visuellen Kontrollen, die den Befall erst feststellen, wenn er sich bereits ausgebreitet hat.
Im Rahmen des Projekts "SYNergie", gefördert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, arbeiteten das Julius Kühn-Institut, die Hochschule Osnabrück und das Unternehmen Inopur zusammen. Ihr Ziel: ein zuverlässiges Frühwarnsystem entwickeln. Bei erfolgreicher Validierung könnte die Methode zu einem tragbaren Schnelltest für den direkten Einsatz auf dem Feld führen.
Die Forschenden sehen darüber hinaus Potenzial in der VOC-Analyse, um langfristig auch andere pilzliche und bakterielle Krankheitserreger in Kulturen wie Mais oder Bohnen nachzuweisen. Damit ließe sich die Technologie auf die gesamte Landwirtschaft ausweiten und Landwirten ein schnelleres Mittel zum Schutz ihrer Ernte an die Hand geben.
Bisher befindet sich das neue Erkennungsverfahren noch in der Testphase und ist nicht flächendeckend im Einsatz. Eine erfolgreiche Validierung unter realen Bedingungen würde Landwirten jedoch ein entscheidendes Werkzeug im Kampf gegen eine Krankheit liefern, die derzeit Erträge und Existenzgrundlagen zerstört. Weitere Versuche sollen zeigen, ob die Methode Ausbrüche zuverlässig verhindern kann, bevor sie entstehen.
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