NRW-Senioren fordern gerechtere Rente vor dem Internationalen Tag der Älteren
NRW-Senioren fordern gerechtere Rente vor dem Internationalen Tag der Älteren
Landesseniorenvertretung NRW fordert gerechtere Rentenreform vor dem Internationalen Tag der älteren Menschen
Die Landesseniorenvertretung Nordrhein-Westfalen (LSV) hat vor dem Internationalen Tag der älteren Menschen ein faireres Rentensystem gefordert. Der Vorsitzende Karl-Josef Büscher betonte die Dringlichkeit von Reformen, um Generationengerechtigkeit zu gewährleisten. Die Organisation kritisierte aktuelle Vorschläge, die sich gezielt gegen Ältere richten, als Ablenkung von der größeren Problematik der Vermögensungleichheit.
Die LSV argumentiert, dass ältere Menschen durch jahrzehntelange Arbeit, Pflegeleistungen und Steuerzahlungen maßgeblich zum Gemeinwohl beigetragen hätten. Dennoch kämpften viele aufgrund von Teilzeitbeschäftigung, Erwerbsunterbrechungen oder regionalen Unterschieden mit finanziellen Schwierigkeiten. Büscher wies darauf hin, dass keineswegs alle Angehörigen der 'Babyboomer'-Generation – entgegen gängiger Klischees – über sichere Altersvorsorge verfügten.
Die Organisation lehnte den Vorschlag einer 'Babyboomer-Solidaritätsabgabe' als provokativ ab. Stattdessen plädierte sie für eine umfassende Rentenreform, die mehr Gruppen in den Generationenvertrag einbezieht. Ihr Modell zielt auf ein System ab, das Fairness mit langfristiger Tragfähigkeit verbindet.
Andere EU-Länder haben bereits Reformen umgesetzt, um die generationenübergreifende Solidarität zu stärken. Schweden kombiniert etwa ein umlagefinanziertes Rentensystem mit kapitalgedeckten Pflichtbeiträgen, die dynamisch an Löhne und Marktentwicklungen angepasst werden. Die Niederlande setzen auf ein Drei-Säulen-Modell: eine staatliche Grundrente, betriebliche Pflichtvorsorge und freiwillige private Altersvorsorge.
Estland, Finnland und Portugal passen das Renteneintrittsalter regelmäßig an die steigende Lebenserwartung an. So wird es beispielsweise um sechs Monate erhöht, sobald die Lebenserwartung um ein Jahr steigt – um ein Verhältnis von 2:1 zwischen Arbeitsjahren und Ruhestand zu wahren. Frankreich hat kürzlich das Renteneintrittsalter von 62 auf 64 Jahre angehoben, um Haushaltsdefizite zu verringern.
Die LSV forderte zudem eine realistischere Darstellung des Alterns. Statt ältere Menschen als finanzielle Belastung darzustellen, solle ihr anhaltender Beitrag für die Gesellschaft stärker hervorgehoben werden.
Im Kern geht es der Landesseniorenvertretung um ein Rentensystem, das die Lebensrealität und regionale Unterschiede abbildet. Ihre Forderungen umfassen eine Ausweitung des Generationenvertrags sowie die Übernahme bewährter EU-Reformansätze. Die Organisation besteht darauf, dass künftige politische Entscheidungen von Fairness – und nicht von Generationenkonflikten – geprägt sein sollten.
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