Warum Deutschlands Autoindustrie ins Ausland flüchtet – und was das bedeutet
Warum Deutschlands Autoindustrie ins Ausland flüchtet – und was das bedeutet
Deutschlands Autoindustrie steht vor wachsenden Herausforderungen, warnt der Automobil-Experte Ferdinand Dudenhöffer. Er kritisiert die hohen Kosten und das mangelnde Wettbewerbsvermögen des Standorts Deutschland – und rät den Herstellern, im Ausland nach Lösungen zu suchen, um langfristig überlebensfähig zu bleiben.
Dudenhöffer bezeichnete das Jahr 2023 als einen 'extrem schlechten Ausreißer' für die deutschen Autobauer. Steigende Energiepreise und die hohe Soziallast hätten die Produktion im Inland zunehmend unattraktiv gemacht. In den vergangenen fünf Jahren haben große Marken wie Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz bereits Teile ihrer Fertigung ins Ausland verlagert.
So hat Volkswagen sein Werk für den Audi Q5 in Mexiko ausgebaut und investiert zudem in Joint Ventures für Elektrofahrzeuge in China, etwa in das Unternehmen VW-SAIC. BMW eröffnete eine neue Produktionsstätte in San Luis Potosí (Mexiko) und weitete die Batteriefertigung für seine Neue Klasse in Ungarn aus. Mercedes-Benz wiederum erweiterte sein Werk im US-Bundesstaat Alabama.
Ältere Standorte in der Türkei und Südafrika wurden dagegen zurückgefahren. Dennoch sieht Dudenhöffer die Branche nicht am Abgrund: 'Es geht nicht um den Kollaps, sondern um die Anpassung.' Sein Fazit: Nur mit einer stärkeren internationalen Ausrichtung könne die deutsche Autoindustrie überleben.
Die Hersteller setzen weiterhin massiv auf ausländische Produktionsstandorte – von Mexiko und den USA bis hin zu Osteuropa und China. Hinter dem Wandel stehen anhaltender Kostendruck und der Umstieg auf die E-Mobilität. Dudenhöffers Analyse macht deutlich: Die Zukunft der Branche liegt jenseits der deutschen Grenzen.
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