Hazel Brugger bringt Humor in Deutschlands Eurovision-Vorentscheid

Johanna Krüger
Johanna Krüger
2 Min.
Eine Gruppe von Menschen auf einer Bühne mit einem Banner, auf dem "Berlin als Fuck" steht, mit Lautsprechern, Mikrofonen und anderem Equipment drumherum und einer feiernden Menge unten.Johanna Krüger

Hazel Brugger: Deutschland ist gut darin, pessimistisch über den ESC zu sein - Hazel Brugger bringt Humor in Deutschlands Eurovision-Vorentscheid

Hazel Brugger moderiert Deutschlands Eurovision-Vorentscheid am Samstag

Die Schweizer Komikerin Hazel Brugger wird am kommenden Samstag die deutsche Vorentscheidung für den Eurovision Song Contest präsentieren. Ihr Ziel: dem Land nach Jahren enttäuschender Ergebnisse neuen Schwung zu verleihen. Brugger, die einst den Eurovision selbst in der Schweiz moderierte, übernimmt nun mit einer Mischung aus Humor und Optimismus die Leitung des deutschen Auswahlverfahrens.

Gemeinsam mit Barbara Schöneberger wird sie die Sendung durch den Abend führen. Das Duo hofft, Deutschlands Eurovision-Auftritten mit frischer, selbstbewusster Energie neuen Glanz zu verleihen. Die Komikerin kritisiert dabei die deutsche Neigung zu Schwarzmalerei, wenn es um den Wettbewerb geht.

Die jüngste Bilanz Deutschlands beim ESC ist durchwachsen – einzig Michael Schulte erreichte 2018 ein Spitzenergebnis. Brugger verweist auf Lena Meyer-Landruts Sieg 2010 als Beweis dafür, dass eine lockere, selbstsichere Haltung zum Erfolg führen kann. Sie warnt davor, zu sehr über Strategien nachzudenken, denn beim Eurovision lasse sich Erfolg nicht durch starre Planung erzwingen.

Trotz der Herausforderungen bleibt Brugger gelassen. Scherzhaft meinte sie, es sei schon amüsant, nun Deutschlands Vorentscheid zu moderieren, nachdem sie einst die Hauptveranstaltung in ihrer Heimat begleitet habe.

Der nationale Vorentscheid findet am Samstag statt, mit Brugger und Schöneberger an der Spitze. Ihr Anliegen: Vertrauen in Deutschlands nächsten ESC-Akt zu wecken. Nach den schwachen Auftritten der vergangenen Jahre hoffen Fans auf eine Wende – und dieses Jahr könnte der Auswahlprozess einen Mentalitätswandel einläuten.