Essen schafft 487 neue Kita-Plätze für mehr frühkindliche Bildung bis 2027
Julian LangEssen schafft 487 neue Kita-Plätze für mehr frühkindliche Bildung bis 2027
Essen erweitert seine Kinderbetreuungskapazitäten weiter: Für das Kindergartenjahr 2026/2027 sind 487 neue Kita-Plätze geplant. Seit 2015 hat die Stadt bereits über 5.900 zusätzliche Betreuungsplätze geschaffen, wobei der Fokus zuletzt auf der Deckung der steigenden Nachfrage lag. Zwar verzeichnet die Verwaltung einen leichten Rückgang der Zahl der Kleinkinder, doch die Investitionen in die frühe Bildung bleiben hoch.
Aktuell leben in Essen 33.336 Kinder im Alter von null bis sechs Jahren – das sind 1.067 weniger als bei vorherigen Erhebungen. Dennoch wird der Ausbau der Kinderbetreuung konsequent vorangetrieben. Bis zum Ende des laufenden Kindergartenjahres 2025/2026 entstanden im Rahmen des Starter-Projekts – Schulstart in Essen bereits 1.200 weitere Plätze. Damit steigt die Gesamtzahl der Betreuungsangebote bis zum Abschluss von 2026/2027 auf voraussichtlich 23.745 Plätze.
Von den 487 neuen Plätzen für 2026/2027 entfallen 367 auf Kinder über drei Jahren (Ü3), während 120 für unter Dreijährige (U3) vorgesehen sind. Die Kindertagespflege bietet derzeit 2.567 Plätze an, davon 1.947 für unter Dreijährige und 620 für ältere Kinder. Auch die Versorgungsquoten verbessern sich: Bei den unter Dreijährigen liegt sie bei 40,8 Prozent und übertrifft damit das Ziel von 40 Prozent, bei den über Dreijährigen erreicht sie 96,7 Prozent.
Für das Kindergartenjahr 2026/2027 sind Betriebskostenzuschüsse in Höhe von 234 Millionen Euro eingeplant. Dies folgt auf Jahre kontinuierlichen Wachstums, in denen seit 2015/2016 mehr als 5.900 zusätzliche Betreuungsplätze entstanden sind.
Das Essener Betreuungssystem ist damit gut aufgestellt, um die wachsende Nachfrage zu bedienen – insbesondere bei den über Dreijährigen nähert sich die Versorgungsquote der Vollabdeckung. Im Kindergartenjahr 2026/2027 wird die Expansion weiter voranschreiten, sodass noch mehr Familien Zugang zu frühkindlicher Bildung erhalten. Die Stadt bekräftigt ihr Engagement, die Kinderbetreuungsinfrastruktur langfristig zu sichern und auszubauen.






