RWE sichert sich 6,9 Gigawatt Offshore-Windkraft in britischer Mega-Ausschreibung
RWE bekommt Aufwind bei britischer Offshore-Auktion - RWE sichert sich 6,9 Gigawatt Offshore-Windkraft in britischer Mega-Ausschreibung
RWE hat bei der jüngsten Ausschreibung für Offshore-Windparks in England große Aufträge an Land gezogen. Die Verträge umfassen Projekte mit einer Gesamtleistung von 6,9 Gigawatt.
Zu den erfolgreichen Geboten zählen Norfolk Vanguard East und West, zwei große Windparks in der Nordsee. RWE wird zudem Projekte in der Zone Dogger Bank South sowie Awel y Môr in der Irischen See entwickeln. Angesichts dieser Erfolge bezeichnen Analysten das Unternehmen als einen der größten Profiteure der britischen Offshore-Windausschreibung.
Am 14. Januar 2026 gab RWE ein Joint Venture mit dem Finanzinvestor KKR bekannt, an dem beide Partner zu je 50 Prozent beteiligt sind. KKR übernimmt damit jeweils die Hälfte der Anteile an den Projekten Norfolk Vanguard East und West. Der Deal soll im Sommer abgeschlossen werden, vorbehaltlich der regulatorischen Genehmigung. Die beiden Windparks sollen 2029 (West) bzw. 2030 (East) in Betrieb gehen. RWE betonte, langfristig mit KKR zusammenarbeiten zu wollen. Gemeinsam werden sie die Entwicklung und den Bau der Norfolk-Vanguard-Projekte steuern und damit RWE's Expansion im britischen Offshore-Windsektor vorantreiben.
Die Partnerschaft mit KKR markiert einen wichtigen Schritt für das Wachstum von RWE im Bereich erneuerbare Energien. Mit den gesicherten 6,9 Gigawatt neuer Kapazität wird das Unternehmen eine zentrale Rolle in der britischen Offshore-Windbranche einnehmen. Sobald die Anlagen voll betrieben werden, tragen sie maßgeblich zu den Klimazielen des Landes bei.
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