Nordrhein-Westfalen setzt 2023 auf Rekordanteil erneuerbarer Energien

Julian Lang
Julian Lang
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Eine Liniengrafik, die die erneuerbare Stromerzeugung nach Kraftstoffart von 2000 bis 2040 zeigt, mit begleitendem Text.Julian Lang

Anteil Erneuerbarer Energien am Verbrauch erreicht neuen Höchststand - Nordrhein-Westfalen setzt 2023 auf Rekordanteil erneuerbarer Energien

Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 einen deutlichen Wandel in der Energieversorgung. Erneuerbare Energien deckten im vergangenen Jahr 8,6 Prozent des Primärenergieverbrauchs des Landes – der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1990. Gleichzeitig sank der Gesamtenergiebedarf drastisch um 10,3 Prozent.

Der Primärenergieverbrauch Nordrhein-Westfalens belief sich 2023 auf 2.787 Petajoule. Fachleute führen diesen Rückgang auf die nachlassende Industrieproduktion zurück, die zu einem geringeren Verbrauch von Kohle, Gas und Öl führte.

Erneuerbare Energien gewinnen in Nordrhein-Westfalen seit Jahrzehnten stetig an Bedeutung. 1996 lag ihr Anteil am Energieverbrauch noch bei nur 0,5 Prozent, bis 2016 stieg er auf 4,8 Prozent. Der jüngste Anstieg um 1,4 Prozentpunkte gegenüber 2022 ist vor allem auf Wind- und Solarenergie zurückzuführen.

Windkraft, insbesondere aus Anlagen an Land, bleibt die wichtigste Quelle für Ökostrom in der Region. Der Ausbau dieser Kapazitäten hat maßgeblich dazu beigetragen, dass der Anteil der Erneuerbaren auf den bisherigen Höchststand kletterte.

Die Zahlen für 2023 zeigen zwei klare Trends: einen deutlichen Rückgang des Gesamtenergieverbrauchs und einen Rekordwert bei den Erneuerbaren. Mit Wind- und Solarkraft an der Spitze verändert sich die Energielandschaft des Landes weiter. Die Daten spiegeln sowohl wirtschaftliche Veränderungen als auch die anhaltenden Investitionen in saubere Energiequellen wider.