Warum Deutschlands Goldreserven im Ausland immer stärker umstritten sind
Warum Deutschlands Goldreserven im Ausland immer stärker umstritten sind
Die Forderungen werden lauter, dass Deutschland seine im Ausland gelagerten Goldreserven zurückholen soll. Der Bund der Steuerzahler hat Bedenken hinsichtlich des Kontrahentenrisikos und der nationalen Souveränität geäußert. Angesichts der steigenden geopolitischen Spannungen hat sich die Debatte um die Sicherheit der 177 Milliarden Euro schweren, im Ausland befindlichen Goldbestände erneut zugespitzt.
Derzeit lagert Deutschland einen Großteil seines Goldes im Ausland – etwa 1.236 Tonnen bei der Federal Reserve Bank of New York und 405 bis 432 Tonnen bei der Bank of England. Vor einem Jahrzehnt begann eine schrittweise Rückführung, bei der 300 Tonnen aus New York nach Deutschland verlagert wurden. Bundesbank-Präsident Joachim Nagel betont jedoch, die Reserven seien in den ausländischen Tresoren sicher aufgehoben.
Die Rückführungsforderungen basieren auf dem Grundsatz, dass physischer Besitz wahre Eigentumsrechte garantiert. Im Gegensatz zu Papiergeld besitzt Gold einen intrinsischen Wert und ist frei von Kontrahentenrisiken – das bedeutet, der Wohlstand bleibt selbst dann geschützt, wenn Finanzsysteme zusammenbrechen. Diese Sorge gewann an Fahrt, nachdem bei einem spektakulären Raubüberfall in Gelsenkirchen Schließfächer gestohlen wurden und damit Schwachstellen in der Bankenlagerung offenbart wurden.
Auch die jüngsten Kursanstiege beim Goldpreis haben die Ängste verstärkt. Sollte ein ausländischer Verwahrer insolvent werden, könnten die finanziellen Verluste für Deutschland enorm sein. Die Argumentation für eine Rückholung deckt sich mit dem bekannten Spruch des Finanziers J.P. Morgan: "Gold ist Geld – alles andere ist Kredit." Solange die geopolitische Instabilität anhält, werden die Forderungen nach einer Rückführung des deutschen Goldes kaum nachlassen.
Im Kern geht es in der Debatte um die Abwägung zwischen Sicherheit und Vertrauen in ausländische Institutionen. Deutschlands Goldreserven, Milliarden wert, bleiben externen Risiken ausgesetzt. Solange geopolitische Spannungen und Preisschwankungen bestehen, wird der Druck, das Edelmetall zurückzuholen, weiter bestehen.
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