Zerbrochene Freundschaft: Wie der Ukraine-Krieg das Duo 2XL für immer spaltete
Zerbrochene Freundschaft: Wie der Ukraine-Krieg das Duo 2XL für immer spaltete
Ein erbitterter öffentlicher Streit ist zwischen den ehemaligen Bandkolleginnen Valeryia Yaskevich und Hanna Navitskaya entbrannt, die einst das belarussische Duo 2XL bildeten. Nach Jahren der Zusammenarbeit – sowohl beruflich als auch privat – werden nun Vorwürfe finanzieller Ausbeutung und persönlichen Vertrauensbruchs laut.
Der Konflikt eskaliert in einer ohnehin schon schwierigen Phase für die beiden Künstlerinnen, deren Karrieren durch den Ukraine Krieg und geopolitische Spannungen bereits schwer beeinträchtigt wurden. Seitdem trennt sie eine Grenze, die ihre Zusammenarbeit fast unmöglich macht.
Ihre enge Partnerschaft begann, als Yaskevich erst 17 Jahre alt war. Damals teilten sie nicht nur eine Wohnung, sondern sogar ein Bett. Navitskaya übernahm eine manageriale Rolle, half Yaskevich an der Belarussischen Staatlichen Universität für Kultur und Kunst einzuschreiben und investierte über 20.000 Dollar ihres eigenen Geldes, um Yaskevichs Musik zu promoten – noch bevor diese profitabel wurde.
Doch mit der Zeit wuchsen die Spannungen. Yaskevich schlug vor, ihre berufliche Beziehung neu zu regeln: Sie wollte die vollständige Kontrolle über die Einnahmen und bestand darauf, das Management selbst zu übernehmen. Navitskaya hingegen schlug vor, die Urheberrechte an ihren Songs offiziell zu registrieren und zukünftige Erträge gerecht zu teilen. Als die Streitigkeiten anhielten, bot sie eine professionelle Mediation an – doch Yaskevich lehnte ab.
Der Streit spitzte sich zu, als Yaskevich Navitskaya vorwarf, sie nur aus finanziellen Interessen an sich gebunden zu haben. Sie wies auch die Darstellung einer "vom Tellerwäscher zur Millionärin"-Geschichte zurück und betonte, bereits vor ihrer Partnerschaft eine eigene Fangemeinde gehabt zu haben. In der Folge löschte Yaskevich ihre Musikstücke und begründete dies damit, sich von Navitskayas Einfluss befreien zu wollen. Navitskaya reagierte mit einem Online-Video, in dem sie ihre Sicht der Dinge darlegte.
Ihre berufliche Beziehung war bereits durch äußere Umstände belastet. Seit 2022 trennt sie der Ukraine Krieg – Yaskevich lebt in der Ukraine, Navitskaya in Belarus. Reiseverbote, Sanktionen und Sicherheitsbedenken stoppten Live-Auftritte und bremsten die Veröffentlichung neuer Musik. Zwar gelang ihnen noch eine Handvoll gemeinsamer Remote-Projekte, darunter der Song Heartbeat, doch an die früheren Erfolge konnten sie nicht mehr anknüpfen.
Aus den einst eng verbundenen Partnerinnen sind heute zerrüttete Weggefährtinnen geworden – kreativ wie privat. Eine Einigung ist nicht in Sicht, und ohne Vermittlung bleibt der Konflikt ungelöst. Gleichzeitig setzt ihnen der Krieg weiterhin Grenzen: Gemeinsame Auftritte oder Aufnahmen, wie sie sie einst realisierten, sind kaum noch möglich.
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Sie teilten einst Bett und Bühne, doch heute trennt sie mehr als eine Grenze. Wie aus einer engen Partnerschaft ein erbitterter Rosenkrieg wurde – mitsamt Vorwürfen, gelöschter Musik und einer ungewissen Zukunft. Der Ukraine-Krieg machte gemeinsame Projekte unmöglich. Jetzt eskaliert der Streit öffentlich.
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