17 April 2026, 04:15

Verbotener Elektroschocker im Gepäck: Bundespolizei stoppt Passagier am Flughafen Köln/Bonn

Nahaufnahme eines schwarzen Elektroschockers mit Schlüsselanhänger auf einer weißen Oberfläche.

Verbotener Elektroschocker im Gepäck: Bundespolizei stoppt Passagier am Flughafen Köln/Bonn

Bundespolizisten am Flughafen Köln/Bonn entdeckten am 11. Juli 2025 bei einer Routinekontrolle im aufgegebenen Gepäck eines Passagiers einen verbotenen Elektroschocker. Der Fund erfolgte vor dem Abflug des Mannes nach Agadir in Marokko.

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Der 42-jährige Marokkaner wollte gerade Flug FR 2359 besteigen, als Beamte die Waffe aufspürten. Später gab er an, der Elektroschocker sei als Geschenk für einen Freund gedacht gewesen, der auf einer Viehfarm arbeite.

Nach deutschem Recht benötigen Elektroschocker eine Genehmigung des Bundeskriminalamts (BKA). Da das Gerät über keine entsprechende Zulassungsplakette verfügte, galt es als verbotene Waffe. Die Polizei beschlagnahmte es umgehend und leitete ein Strafverfahren gegen den Passagier nach § 52 Abs. 3 Nr. 1 des Waffengesetzes ein.

Nach Abschluss der Ermittlungen durfte der Mann seine Reise wie geplant fortsetzen. Der Elektroschocker bleibt vorerst in polizeilichem Gewahrsam, während das Verfahren weiterläuft. Dem Passagier drohen rechtliche Konsequenzen wegen des Mitführens einer nicht zugelassenen Waffe. Die Sicherheitsabläufe am Flughafen verliefen nach dem Vorfall wie gewohnt.

Quelle