Tödlicher Arbeitsunfall: 26-Jähriger stirbt in Windrad bei Wartungsarbeiten

Johanna Krüger
Johanna Krüger
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Ein altes Buch mit einer Zeichnung einer Windmühle auf seiner Seite, begleitet von beschreibendem Text.Johanna Krüger

Tödlicher Arbeitsunfall: 26-Jähriger stirbt in Windrad bei Wartungsarbeiten

Ein 26-jähriger Mann aus Leipzig ist am Mittwochabend bei Arbeiten an einer Windkraftanlage in Ostbevern-Brock tot aufgefunden worden. Der Unfall ereignete sich kurz nach 17:30 Uhr, als der Mann hilflos in seinem Sicherheitsgurt in großer Höhe aufgefunden wurde. Rettungskräfte wurden an die Unfallstelle an der L 811 in der Nähe von Westbevern gerufen.

Der Vorfall geschah am 4. Februar 2026 gegen 17:33 Uhr. Der Mann führte Wartungsarbeiten an der Windkraftanlage durch, als er in einer Höhe von über 70 Metern in seinem Gurt eingeklemmt wurde. Trotz sofortiger Rettungsversuche konnte er nicht mehr gerettet werden.

Ein Notarzt stellte vor Ort den Tod des Mannes fest. Das Höhenrettungsteam aus Gütersloh wurde eingesetzt, um den Leichnam aus der Turbinenkonstruktion zu bergen.

Die Behörden haben Ermittlungen zum Unfall eingeleitet. Die Abteilung Arbeitsschutz der Bezirksregierung Münster wird die Umstände untersuchen, die zu dem tödlichen Vorfall führten. Die betroffene Anlage ist die einzige, die an dieser Stelle entlang der L 811 zwischen Ostbevern-Brock und Westbevern in Betrieb ist.

Der Tod des Arbeiters hat eine offizielle Prüfung der Arbeitssicherheitsmaßnahmen ausgelöst. Aufgrund der extremen Höhe waren spezialisierte Rettungsteams im Einsatz. Weitere Details hängen von den Ergebnissen der Ermittlungen ab.