TH Köln entwickelt dezentrale Cloud-Lösungen für mehr Datensouveränität im Mittelstand
TH Köln entwickelt dezentrale Cloud-Lösungen für mehr Datensouveränität im Mittelstand
Neues Forschungsprojekt an der TH Köln: Dezentrale Cloud-Lösungen für den Mittelstand
Ein neues Forschungsvorhaben an der Technischen Hochschule Köln (TH Köln) widmet sich den Herausforderungen des Cloud Computings für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Unter dem Namen DREAM entwickelt die Initiative dezentrale Lösungen, die die Datensouveränität stärken und die Abhängigkeit von großen Anbietern verringern sollen. Das Projekt wird vom Bund mit knapp 1,28 Millionen Euro gefördert und läuft bis Oktober 2028.
Am DREAM-Projekt beteiligen sich neben der TH Köln die HK Business Solutions GmbH, die Justus-Liebig-Universität Gießen und die luckycloud GmbH. Unter der Leitung von Prof. Dr. Hoai Viet Nguyen und Prof. Dr. Matthias Böhmer liegt der Fokus auf dezentralen Softwarearchitekturen und sicheren Datenmanagement-Systemen. Ziel ist es, KMU den Einstieg in Cloud-Dienste zu erleichtern, ohne die Kontrolle über ihre Daten zu verlieren.
Aktuell nutzen weniger als 40 Prozent der deutschen Unternehmen Cloud-Technologien – oft aus Sorge um Datensicherheit und Abhängigkeiten von Großanbietern. Das Projektteam entwickelt daher Werkzeuge, Leitfäden und Praxisbeispiele, um den Umstieg zu vereinfachen. Während die Forscher der TH Köln die technischen Komponenten entwickeln, übernimmt HKBS die Koordination und die Erprobung in der Praxis.
Die Ergebnisse sollen Unternehmen kostenfrei zur Verfügung stehen und ihnen einen sicheren Zugang zu digitalen Diensten ermöglichen. Zwar gibt es ähnliche Vorhaben wie Civitas Connect oder Projekte an der Hochschule Osnabrück, doch fehlt bisher eine umfassende Übersicht zur Forschung in diesem Bereich in Deutschland.
Das DREAM-Projekt wird KMU maßgeschneiderte, dezentrale Cloud-Lösungen anbieten. Durch die Behandlung von Cybersicherheit, Datenschutz und Vendor Lock-in soll die Nutzung souveräner Cloud-Technologien vorangetrieben werden. Die erwarteten Ergebnisse – darunter Open-Access-Tools und Handlungsempfehlungen – sollen Unternehmen langfristig mehr digitale Flexibilität verschaffen.
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