Bielefelder:in verliert Geld durch raffinierten Phishing-Betrug mit falscher Bank-E-Mail

Julian Lang
Julian Lang
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Eine weiße Visitenkarte mit handgeschriebenem Text und einem gedruckten Namen.Julian Lang

Bielefelder:in verliert Geld durch raffinierten Phishing-Betrug mit falscher Bank-E-Mail

Bielefelder:in fällt auf Phishing-Betrug herein – am Montag, den 16. Februar 2026, verlor eine Einwohner:in aus Bielefeld Geld durch einen betrügerischen Phishing-Angriff. Der Betrug begann mit einer gefälschten E-Mail, die scheinbar von der Hausbank des Opfers stammte. Erst als nicht autorisierte Abbuchungen auf dem Konto auffielen, wurde dem Geschädigten klar, dass etwas nicht stimmte.

Der Betrug nahm seinen Lauf, als das Opfer eine E-Mail erhielt, die vorgab, von der eigenen Bank zu sein. Darin wurde es aufgefordert, persönliche Daten durch das Anklicken eines Links zu bestätigen. Vertrauensselig gab die Person ihren Namen und ihre Telefonnummer auf der betrügerischen Website ein.

Am folgenden Tag erhielt das Opfer einen Anruf von einer Person, die sich als Bankmitarbeiter:in ausgab. Die Betrüger:in nutzte dabei sogar die echte Rufnummer einer Filiale der deutschen Bank, was die Täuschung glaubwürdiger machte. Während des Gesprächs wurde das Opfer aufgefordert, Transaktionsnummern (TANs) am Telefon vorzulesen.

Misstrauisch geworden, überprüfte das Opfer sein Konto – und entdeckte die unautorisierten Abbuchungen. Sofort informierte es die Bank und erstattete Anzeige bei der Polizei.

Der Fall reiht sich in eine zunehmende Welle von Phishing-Betrug in Deutschland ein. Allein 2024 verzeichnete das Bundeskriminalamt (BKA) über 131.000 Fälle von Cyberkriminalität, wobei Phishing als einer der Haupttreiber gilt. Dank der schnellen Reaktion des Opfers könnten die Behörden nun eine Spur zu den Täter:innen finden.