Supermarkt in Solingen kämpft gegen verstecktes Fleisch – Warnschilder helfen

Luisa Klein
Luisa Klein
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Eine Glasvitrine in einem Metzgerladen, die Tabletts mit Fleisch zeigt, mit Preisschildern, wobei durch das Glas Gebäude und Bäume zu sehen sind und eine Decke oben zu sehen ist.Luisa Klein

Supermarkt in Solingen kämpft gegen verstecktes Fleisch – Warnschilder helfen

In einem Supermarkt in Solingen häufen sich Vorfälle, bei denen Kunden Fleisch verstecken, das sie sich nicht leisten können. Filialleiter Heiko Wodarz entdeckte mehrfach verpackte Fleischwaren aus der Theke, die an verschiedenen Stellen im Markt zurückgelassen worden waren. Zwar gibt es keine offiziellen Berichte über einen größeren Skandal, doch das Problem hat zu neuen Sicherheitsvorkehrungen geführt.

Das Personal wurde erstmals auf das Problem aufmerksam, als vorgepacktes Fleisch von der Frischetheke immer wieder an unerwarteten Orten auftauchte. Einige Kunden, die mit den steigenden Lebensmittelpreisen zu kämpfen haben, versteckten Waren, die sie an der Kasse nicht bezahlen konnten. Statt die Täter mit Hausverbot zu belegen, entschied sich der Markt, das Verhalten direkt anzusprechen.

Nun hängen Warnschilder an der Fleischtheke, die Kunden daran erinnern, nicht bezahlbare Artikel zurückzulegen. Zudem wurden Überwachungskameras installiert, um verdächtige Aktivitäten zu überwachen. Werden Kunden beim Verstecken erwischt, werden sie angesprochen und aufgefordert, die versteckten Waren zu bezahlen.

Seit die Schilder aufgehängt wurden, hat die Zahl der Vorfälle abgenommen. Der Supermarkt hat keine Hausverbote verhängt, sondern setzt auf Abschreckung und den Dialog mit den Kunden.

Die Maßnahmen des Marktes haben dazu geführt, dass weniger verstecktes Fleisch gefunden wird. Kameras und deutliche Hinweisschilder wirken nun als Hauptabschreckung. Bisher wurden gegen die Beteiligten keine weiteren disziplinarischen Maßnahmen ergriffen.