Stuttgarts OB Kufen verurteilt Hass-Banner gegen den öffentlichen Dienst

Johanna Krüger
Johanna Krüger
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Ein Banner mit dem Fußballspieler Rolando, umgeben von Menschen auf der linken Seite und Lichtern oben.Johanna Krüger

Stuttgarts OB Kufen verurteilt Hass-Banner gegen den öffentlichen Dienst

Essen's Oberbürgermeister Thomas Kufen hat ein Transparent scharf verurteilt, das von Ultra-Fans bei einem jüngsten Fußballspiel in Stuttgart gezeigt wurde. Die Aufschrift "Ganz Stuttgart hasst den öffentlichen Dienst" wurde beim Spiel Rot-Weiss Stuttgart gegen den SSV Ulm am 20. Dezember 2025 entrollt. Kufen bezeichnete die Botschaft als inakzeptabel und eine Gefahr für die öffentliche Ordnung.

Das Banner wurde von den Ultraboys Stuttgart, einer bekannten Fangruppe, im Stadion präsentiert. Kufen betonte, dass solche Äußerungen nicht die Werte der Stadt widerspiegeln. Zwar sei die Meinungsfreiheit ein hohes Gut, doch dürfe sie nicht dazu missbraucht werden, Hass zu schüren oder andere zu gefährden.

Der Oberbürgermeister bekräftigte die volle Unterstützung Stuttgarts für den öffentlichen Dienst. Er hob seine wichtige Rolle bei der Aufrechterhaltung der Sicherheit und dem Schutz der Bürgerinnen und Bürger hervor. Kufen warnte, dass Feindseligkeit gegenüber Beamten die öffentliche Sicherheit untergräbt und die Spaltung der Gesellschaft fördert. Die lokalen Behörden haben bisher keine weiteren Maßnahmen gegen die Gruppe angekündigt. Doch Kufens klare Worte signalisieren eine harte Haltung gegen extremistische Auftritte bei Sportereignissen.

Der Vorfall lenkt die Aufmerksamkeit auf die Grenzen des Fanverhaltens im Fußball. Kufens Reaktion unterstreicht das Engagement der Stadt für Rechtsstaatlichkeit und die Sicherheit der Bevölkerung. Angesichts der Kontroverse könnte die Polizeipräsenzen bei künftigen Spielen nun überprüft werden.

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