Said El Mala bleibt trotz Top-Interesse beim 1. FC Köln – ein Statement mit Folgen

Lina Koch
Lina Koch
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Eine Person spielt mit einem Fußball.Lina Koch

Said El Mala bleibt trotz Top-Interesse beim 1. FC Köln – ein Statement mit Folgen

Said El Mala hat sich in dieser Saison zum herausragenden Spieler der Bundesliga entwickelt. Der Stürmer des 1. FC Köln wird den Verein auch nach dem Wintertransferfenster nicht verlassen – trotz großen Interesses europäischer Topklubs. Sein rasanter Aufstieg erinnert an den umstrittenen Wechsel von Florian Wirtz von Köln zu Leverkusen vor einigen Jahren.

El Mala wechselte 2024 gemeinsam mit seinem Bruder Malek zum 1. FC Köln, nachdem beide bei Viktoria Köln in der dritten Liga überzeugt hatten. Aufgrund eines Transferverbots musste der Verein sie zunächst zurückleihen, doch er bewies schnell seinen Wert. In der vergangenen Saison erzielte er in der Regionalliga 13 Tore und bereitete fünf weitere vor.

In dieser Spielzeit ist sein Einfluss noch deutlicher spürbar. In nur 501 Einsatzminuten über 12 Bundesliga-Partien traf er fünfmal und legte drei Tore auf. Sein furchtloses Spiel hat Fans und Experten begeistert – viele erwarten, dass er bald zu einem größeren Klub wechseln wird.

Interesse haben unter anderem der FC Bayern München, Borussia Dortmund, der FC Barcelona, Manchester City und Brighton gezeigt, die angeblich 15 Millionen Euro geboten haben. Auch Premier-League-Klubs wie Manchester United, der FC Liverpool und der FC Chelsea beobachten ihn genau. Sowohl Bayerns Sportdirektor Christoph Freund als auch Pep Guardiola lobten sein Talent.

Doch der 1. FC Köln bleibt standhaft: Alle Angebote wurden abgelehnt, El Mala bleibt mindestens bis zum Sommer. Die Fans sehen darin eine späte Genugtuung, nachdem Leverkusen Wirtz 2018 für nur 265.000 Pfund verpflichtete – ein Deal, den Köln als Bruch einer früheren „Gentlemen’s Agreement“ considérée.

Auch international bleibt El Malas Aufstieg nicht unbemerkt. Bundestrainer Hansi Flick berief ihn vergangenen Monat in die Nationalmannschaft, was jedoch Kritik von Ex-Spielern wie Oliver Kahn und Didi Hamann auslöste.

Zunächst bleibt El Malas Zukunft beim 1. FC Köln. Doch seine Leistungen haben Europas Elite aufmerksam werden lassen. Die Weigerung des Vereins, ihn abzugeben, zeigt ihren Willen, einen Spieler zu halten, der ihre Saison prägen könnte. Mit seinem noch laufenden Vertrag könnte der nächste Transferzeitraum jedoch einen noch härteren Wettbewerb um seine Dienste auslösen.

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