17 April 2026, 06:20

Nur drei Prozent der Kölner zufrieden mit Kardinal Woelki – ein historischer Tiefpunkt

Zeitung mit Text betitelt "Die Ursachen des Verfalls des christlichen Priesters oder eine unvoreingenommene Untersuchung des christlichen Glaubens" und eine Abbildung einer Kirche oder eines Doms unter einem tiefblauen Himmel mit einer untergehenden Sonne, die ein orangefarbenes Leuchten wirft.

Nur drei Prozent der Kölner zufrieden mit Kardinal Woelki – ein historischer Tiefpunkt

Eine neue Umfrage offenbart tiefe Unzufriedenheit mit der Amtsführung von Kardinal Rainer Maria Woelki in Köln. Nach elf Jahren im Amt äußern nur noch drei Prozent der Bewohner Zufriedenheit mit seiner Arbeit. Die Ergebnisse markieren einen historischen Tiefstand für den katholischen Kirchenvertreter.

Das Forsa-Institut führte die Erhebung im Auftrag des Kölner Stadt-Anzeiger durch. Demnach sind 83 Prozent der Befragten mit Woelkis Leistung entweder weniger zufrieden oder völlig unzufrieden. Eine derart niedrige Zustimmung von unter zehn Prozent ist selbst bei stark kritisierten Politikern ungewöhnlich.

Zwischen den Altersgruppen zeigen sich deutliche Unterschiede in der Bewertung. Unter den 16- bis 29-Jährigen äußerte nicht ein einziger Befragter Zufriedenheit mit dem Kardinal. In der Gruppe der 45- bis 59-Jährigen lag die Zustimmung bei nur fünf Prozent, während sechs Prozent der über 60-Jährigen eine positive Meinung vertraten.

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Forsa-Chef Manfred Güllner bezeichnete das Ergebnis als Katastrophe – sowohl für die Kirche als auch für Woelki persönlich. Die Daten legen zudem nahe, dass der Kardinal in der Kölner katholischen Gemeinschaft keine verlässliche Unterstützungsbasis mehr hat.

Die Umfrage bestätigt einen drastischen Vertrauensverlust in Kardinal Woelki. Mit nur drei Prozent Zustimmung in der gesamten Stadt sieht sich seine Führung beispielloser Kritik ausgesetzt. Die Ergebnisse spiegeln einen breiteren Vertrauensschwund nach mehr als einem Jahrzehnt im Amt wider.

Quelle