Millionen-Topf für die Sanierung von Sportstätten

Johanna Krüger
Johanna Krüger
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Eine Stadion-Szene mit sitzenden und stehenden Zuschauern, Werbetafeln oben, Treppe in der Mitte und einer Person, die in der Mitte Gymnastik betreibt.Johanna Krüger

Millionen-Topf für die Sanierung von Sportstätten

Millionen-Förderprogramm für die Sanierung von Sportanlagen

Teaser: Das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ unterstützt Vorhaben von Städten und Gemeinden für Sportanlagen mit besonderer regionaler oder überregionaler Bedeutung. Für den Zeitraum 2025/2026 stehen Bundesmittel in Höhe von 333 Millionen Euro zur Verfügung.

19. Dezember 2025

Schlagwörter: Finanzen, Wirtschaft, Sport

Artikel: Die Stadt Marl bereitet sich darauf vor, Bundesfördergelder für die Modernisierung ihrer Sportstätten zu beantragen. Geplant ist die Einreichung von Projektvorschlägen im Rahmen des Programms „Sanierung kommunaler Sportstätten“, das für 2025/2026 Zuschüsse in Höhe von bis zu 333 Millionen Euro bereitstellt. Lokale Vereine haben bereits konkrete Vorhaben eingereicht, darunter die Aufwertung des Sportkomplexes der Willy-Brandt-Schule sowie den Bau eines neuen Kunstrasenplatzes für den FC Marl.

Das Bundesförderprogramm unterstützt die Sanierung von Sportanlagen mit regionaler oder überregionaler Relevanz. Gefördert werden können unter anderem Instandsetzungen von Turnhallen, Schwimmbädern, Umkleideräumen und Gerätelagern. Die Förderung deckt bis zu 75 Prozent der Kosten, sofern die Kommune eine finanzielle Notlage nachweist – ein Eigenanteil bleibt jedoch obligatorisch.

Die Marlener Stadtverwaltung will mit den Mitteln dringenden Sanierungsstau angehen. Vereine haben Bedarf angemeldet, etwa für die Modernisierung des Sportbereichs der Willy-Brandt-Schule oder den Austausch des abgenutzten Kunstrasens beim FC Marl. Um berücksichtigt zu werden, müssen digitale Projekt-skizzen bis zum 15. Januar 2026 beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) eingereicht werden. Finanziert wird das Programm aus dem Sondervermögen „Infrastruktur und klimaneutrale Transformation“. Alle genehmigten Projekte müssen bis Ende 2031 abgeschlossen sein.

Bei erfolgreicher Bewilligung könnten die Zuschüsse Marl helfen, zentrale Sportanlagen zu sanieren. Die Anträge der Stadt konkurrieren bundesweit um einen Anteil der 333 Millionen Euro. Die endgültige Förderentscheidung hängt von der Bewertung des BBSR ab, das sowohl die regionale Bedeutung als auch die Umsetzbarkeit der einzelnen Projekte prüft.

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