Laumann startet nach Insolvenz mit neuem Konzept durch – 290 Jobs gerettet
Laumann startet nach Insolvenz mit neuem Konzept durch – 290 Jobs gerettet
Laumann, traditioneller Metallverarbeiter aus Hörstel, startet am 1. Februar 2026 durch
Das langjährige Unternehmen Laumann, das auf Metallverarbeitung spezialisiert ist, wird am 1. Februar 2026 seine Pforten wieder öffnen. Ende 2024 hatte der Betrieb nach schweren finanziellen Turbulenzen Eigenverwaltung beantragt. Nun kehrt das Unternehmen mit neuen Investoren, einem überarbeiteten Geschäftsmodell und einer neu aufgestellten Führung zurück an den Handelsregister.
Die Probleme begannen, als Laumann mit stark steigenden Energiekosten, höheren Löhnen und einem drastischen Rückgang der Aufträge zu kämpfen hatte. Bis Ende 2024 verschärfte sich die Lage so sehr, dass das Unternehmen Insolvenz anmelden musste. Doch durch transparente Kommunikation mit den Mitarbeitenden und wichtigen Kunden – insbesondere aus dem Bereich Agrartechnik – gelang es, die Existenz des Betriebs zu sichern.
Neustart nach harten Einschnitten Ralf Ossege und Kevin Stockel übernahmen während der Krise die Geschäftsführung. Gemeinsam mit dem Insolvenzverwalter strukturierten sie das Unternehmen um und reduzierten die Belegschaft um die Hälfte. Trotz der Entlassungen konzentrierte sich das verbleibende Team darauf, die Kerngeschäftsfelder zu erhalten und die Abläufe zu verschlanken.
Die Erholung von Laumann erfolgt zu einer Zeit, in der die Wirtschaftskrise das Münsterland besonders hart trifft. Allein im vergangenen Jahr meldeten rund 500 Unternehmen in der Region Insolvenzbekanntmachungen – mit den höchsten Fallzahlen in den Kreisen Steinfurt und Warendorf. Die DGB-Region Münsterland warnt, dass weitere Pleiten drohen, sollte sich die wirtschaftliche Lage nicht bessern.
Polyopt übernimmt Standorte – Arbeitsplätze gerettet Auch ein anderes deutsches Unternehmen, die ehemalige Treofan (mittlerweile in Polyopt umbenannt), hat die Insolvenz überwunden. Die Firma wurde von der Dubai ansässigen Al-Ghurair-Gruppe übernommen. Der Deal, der Ende 2025 unter Dach und Fach gebracht wurde, sicherte 290 Arbeitsplätze am Standort Neunkirchen – über den Kaufpreis wurde Stillschweigen bewahrt.
Vorsichtiger Optimismus trotz schwierigem Umfeld Für Laumann markiert der Neuanfang einen Wendepunkt nach monatelanger Unsicherheit. Mit wieder steigenden Auftragsbüchern und einer schlankeren Struktur blickt die neue Führung zuversichtlich in die Zukunft. Doch der Wiederaufstieg erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender wirtschaftlicher Herausforderungen in der Region, einschließlich der Rolle der Arbeitsagentur bei der Unterstützung von Arbeitsuchenden.
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