27 March 2026, 18:18

Dortmunder Azubis kämpfen um finanzielle Unterstützung – viele kennen die BAB nicht

Schwarze und weiße Zeitungsanzeige für das Pension Inn in Dresden, Deutschland.

Dortmunder Azubis kämpfen um finanzielle Unterstützung – viele kennen die BAB nicht

Auszubildende in Dortmund kämpfen mit finanziellen Schwierigkeiten, da ihre Ausbildungsvergütung oft nicht ausreicht, um die grundlegenden Lebenshaltungskosten zu decken. Die Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) der Bundesagentur für Arbeit soll hier Abhilfe schaffen – doch viele Betroffene wissen nichts von dieser Unterstützung. Mit rund 12.100 Auszubildenden in der Stadt rückt das Problem zunehmend in den Fokus von Gewerkschaften und lokalen Behörden.

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Die BAB richtet sich speziell an Auszubildende über 18 Jahre, die verheiratet sind, mit einem Partner zusammenleben oder ein Kind erziehen – und nicht mehr bei ihren Eltern wohnen. Die Beihilfe hilft, essenzielle Ausgaben wie Miete und Lebensmittel zu bestreiten, die viele Azubis in Dortmund mit ihrem Ausbildungsgehalt allein kaum stemmen können. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) betont, wie wichtig diese Leistung ist, um zu verhindern, dass Auszubildende ihre Ausbildung aus finanzieller Not abbrechen.

Um die Anspruchsberechtigung zu prüfen, stellt die Bundesagentur für Arbeit einen Online-Rechner unter www.babrechner.arbeitsagentur.de bereit. Weitere Informationen zur Beihilfe gibt es unter www.arbeitsagentur.de/bildung/ausbildung/berufsausbildungsbeihilfe-bab. Bundesweite Zahlen zu BAB-Empfängern liegen zwar nicht vor, doch Branchen wie die Metall- und Elektroindustrie verzeichnen einen Rückgang bei Ausbildungsverträgen – allein im vergangenen Jahr um 10,9 Prozent. Gleichzeitig steigt die Zahl der Auszubildenden in der Pflege in Nordrhein-Westfalen: Bis Ende 2025 werden dort 41.244 Azubis erwartet.

Die BAB bietet für viele Auszubildende eine finanzielle Überlebenshilfe, um ein eigenständiges Leben zu ermöglichen. Ohne sie drohen in Dortmund noch größere Härten – oder gar der Abbruch der Ausbildung. Die Bundesagentur für Arbeit wirbt weiterhin für das Programm, doch die allgemeinen Trends in der Ausbildungslandschaft deuten auf anhaltende Herausforderungen bei der Bindung von Nachwuchskräften hin.

Quelle