Zwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholunfällen schwer verletzt – Polizei warnt vor Karneval
Johanna KrügerZwei Pedelec-Fahrer nach Alkoholunfällen schwer verletzt – Polizei warnt vor Karneval
Zwei Männer bei separaten Pedelec-Unfällen schwer verletzt
An dem Wochenende vom 7. bis 8. Februar 2026 haben sich in Nordrhein-Westfalen zwei schwere Unfälle mit Pedelecs ereignet, bei denen zwei Männer schwer verletzt wurden. In beiden Fällen gab es Anzeichen für Alkoholkonsum. Vor dem Beginn der Karnevalsfeiern warnte die Polizei nun Radfahrer vor den Gefahren von Alkohol im Straßenverkehr.
Der erste Unfall ereignete sich am 7. Februar, als ein 45-jähriger Mann aus Straelen verletzt neben seinem Pedelec auf der Arcener Straße aufgefunden wurde. Er erlitt schwere Verletzungen und musste notärztlich ins Krankenhaus gebracht werden. Da Hinweise auf eine Alkoholisierung vorlagen, entnahmen Beamte eine Blutprobe zur weiteren Untersuchung.
Am folgenden Tag wurde ein 41-jähriger Mann aus Geldern verletzt in der Nähe seines Pedelecs am Mühlenwasser entdeckt. Auch er zog sich schwere Verletzungen zu und musste stationär behandelt werden. Die Polizei geht ebenfalls von einem Alkoholeinfluss aus.
Die Behörden betonen, dass Radfahrer – einschließlich Pedelec-Nutzer – in Deutschland die gesetzlichen Promillegrenzen einhalten müssen. Wer betrunken fährt, riskiert den Entzug des Führerscheins und strafrechtliche Konsequenzen. Angesichts der bevorstehenden Karnevalsfeiern rät die Polizei dazu, bei Alkoholkonsum für eine sichere Heimfahrt zu sorgen.
Die beiden Vorfälle zeigen die Risiken, die mit dem Fahren unter Alkoholeinfluss auf Pedelecs verbunden sind. Aus Polizeiberichten geht hervor, dass Alkohol nach wie vor eine häufige Unfallursache bei Fahrrad- und Pedelec-Unfällen ist, auch wenn keine genauen Zahlen zu Pedelec-spezifischen Vorfällen der letzten Jahre öffentlich verfügbar sind. Die Beamten kontrollieren weiterhin die Einhaltung der Verkehrsregeln und werben besonders in der Festtagszeit für verantwortungsvolles Verhalten.






