Zanders-Gelände vor radikaler Transformation: Wohnungen, Kultur und Führungswechsel
Lina KochZanders-Gelände vor radikaler Transformation: Wohnungen, Kultur und Führungswechsel
Auf dem Zanders-Gelände stehen tiefgreifende Veränderungen bevor – die langfristigen Pläne nehmen nun konkrete Formen an. In den kommenden zwei Jahrzehnten soll das Areal mit neuen Wohnungen, Arbeitsplätzen und kulturellen Räumen eine grundlegende Wandlung durchlaufen. Gleichzeitig hat es in der Projektführung personelle Wechsel gegeben.
Nach nur sixteen Monaten im Amt scheidet Oliver Brügge als Geschäftsführer der Zanders Development Corporation (ZEG) aus. Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte seine Verdienste, insbesondere bei der Gründung der Organisation und der Ausarbeitung der ersten strategischen Weichenstellungen. Bis eine dauerhafte Nachfolge gefunden ist, übernimmt Udo Krause, ein langjähriger Wegbegleiter des Projekts, kommissarisch die Geschäftsführung.
Noch in diesem Jahr beginnen die Abrissarbeiten an jüngeren Gebäuden, um bis Anfang 2027 das historische Z-Ensemble freizulegen. Parallel dazu eröffnet am 9. Mai der Rail Park, der vor allem jüngeren Besuchern den Zugang erleichtern soll.
Aktuell muss ein Masterplan für das Gelände finalisiert werden, der die Projektstandards für die nächsten 20 bis 25 Jahre festlegt. Die Vision umfasst 3.000 neue Wohnungen, 3.000 Arbeitsplätze sowie eine Mischung aus Gastronomie, Freizeit-, Kultur- und Einzelhandelsangeboten. Ein Investor hat bereits großes Interesse an einem kombinierten Gewerbe- und Hotelprojekt signalisiert.
Der Stadtplanungsausschuss wird den Bebauungsplan am 30. April prüfen, gefolgt von einer Abstimmung im Stadtrat am 12. Mai. Zudem geht in Kürze die neue Website zanders.de online, die als zentrale Informationsplattform für das Projekt dienen soll.
Das Zanders-Gelände steht vor einer neuen Phase: mit Abrissarbeiten, Führungswechseln und anstehenden Ratsbeschlüssen. Die Eröffnung des Rail Parks und die neue Website werden der Öffentlichkeit besseren Zugang und aktuelle Informationen bieten. Bei einer Genehmigung werden die Pläne das Areal in den nächsten zwei Jahrzehnten mit Wohnraum, Arbeitsplätzen und kulturellen Angeboten neu prägen.






