Willichs Seniorenbeirat startet mit klarem Ziel: Mehr Mitsprache für Ältere
Julian LangWillichs Seniorenbeirat startet mit klarem Ziel: Mehr Mitsprache für Ältere
Der Seniorenbeirat der Stadt Willich hat seine Arbeit mit einer klaren Mission aufgenommen: Älteren Bürgerinnen und Bürgern eine stärkere Stimme in kommunalen Angelegenheiten zu verleihen. Die neu gewählte Gruppe, die nun ihre achte Amtszeit antritt, traf sich im März 2026 erstmals offiziell mit Bürgermeister Christian Pakusch. Unter dem Motto "Seniorenmacht für Willich – Mitmachen statt Zurücklehnen" will der zwölfköpfige Rat die Politikgestaltung für die wachsende ältere Bevölkerung der Stadt mitprägen.
Die Aufgaben des Beirats umfassen mehrere zentrale Bereiche, darunter Soziales, Kultur und Freizeitangebote. Die Mitglieder nehmen an Ausschusssitzungen teil, etwa im Sozialausschuss, um dort die Anliegen und Vorschläge der Willicher Seniorengemeinschaft einzubringen.
Zusammenarbeit steht im Mittelpunkt ihres Ansatzes. Der Beirat arbeitet eng mit lokalen Einrichtungen wie Seniorendiensten, Wohlfahrtsverbänden, Altenheimen, Kirchen und Vereinen zusammen. Zwar ist noch nicht genau bekannt, wie viele Mitglieder feste Positionen in der Stadtverwaltung innehaben, doch ihre Beteiligung an öffentlichen Diskussionen hat bereits Aufmerksamkeit erregt.
Bürgermeister Pakusch begrüßte den Beirat als wertvollen Partner. Er betonte dessen Bedeutung für die öffentliche Debatte und das bürgerschaftliche Engagement. Beide Seiten vereinbarten einen regelmäßigen Austausch, um sicherzustellen, dass die Perspektiven älterer Menschen in lokale Entscheidungsprozesse einfließen.
Das erste Treffen mit dem Bürgermeister markiert den Beginn eines strukturierten Vorhabens, die Belange älterer Bürger systematisch in die Willicher Politik einzubinden. Der Fokus auf soziale, kulturelle und freizeitbezogene Themen unterstreicht das Engagement für eine aktive Teilhabe. Künftige Gespräche werden sich voraussichtlich darauf konzentrieren, wie die Anregungen des Beirats lokale Dienstleistungen und das Gemeinschaftsleben prägen können.






