WDR schließt Standort Bocklemünd bis 2035 – Umzug beginnt 2028
WDR schließt Standort Bocklemünd bis 2035 – Umzug beginnt 2028
Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hat Pläne bekannt gegeben, seinen traditionsreichen Standort in Bocklemünd in Köln zu schließen. Der Sender wird seine Aktivitäten im Rahmen des Übergangs zu digitalen und agilen Produktionsmethoden am zentralen Standort in Köln bündeln. Der Umzug soll bis 2035 abgeschlossen sein, wobei erste Abteilungen bereits ab 2028 verlagert werden.
Am Standort Bocklemünd sind derzeit wichtige WDR-Bereiche angesiedelt, darunter Studios für beliebte Formate wie "Kölner Treff", "Quarks" und "Tiere suchen ein Zuhause". Zudem sind dort die Eventtechnik, die Multimedia-Produktion, das On-Air-Design, Archive, Transportdienste sowie der 1. FC Köln untergebracht. Die Unterhaltung des Standorts ist jedoch aus finanzieller Sicht nicht mehr tragbar, und die Infrastruktur entspricht nicht mehr den Anforderungen moderner digitaler Arbeitsabläufe.
Ein eigens eingesetztes Projektteam wird nun die Bedürfnisse der einzelnen Abteilungen prüfen und nach alternativen Standorten suchen. Ziel des WDR ist es, Ressourcen in Köln zu zentralisieren, um die Effizienz und die Programmqualität zu steigern. Zudem plant der Sender, das Gelände in Bocklemünd zu veräußern – in enger Abstimmung mit den Aufsichtsbehörden.
Intendantin Katrin Vernau betonte, dass die Veränderungen die strategische Neuausrichtung des WDR widerspiegeln. Der Sender setze auf flexible, digital geprägte Produktionsweisen und baue veraltete Strukturen schrittweise ab. Ab 2028 sollen erste Abteilungen von neuen Standorten aus arbeiten, die vollständige Umsetzung des Projekts ist für 2035 vorgesehen.
Die Entscheidung folgt einer umfassenden Überprüfung der betrieblichen Anforderungen des WDR, bei der Kosteneffizienz und die Anforderungen moderner Medienproduktion in Einklang gebracht werden sollen.
Die Schließung von Bocklemünd markiert eine tiefgreifende Umstrukturierung für den WDR. In den kommenden Jahren werden die Abteilungen schrittweise an neue Standorte verlegt, während der Sender auf modernisierte, zentralisierte Abläufe setzt. Der Verkauf des Geländes und die Umzugsplanungen erfolgen unter behördlicher Aufsicht, um einen geordneten und schrittweisen Prozess zu gewährleisten.
NRW plant Hochtechnologie-Campus für Europas militärische Zukunft
Ein Leuchtturmprojekt für Europas Sicherheit: NRW will mit Start-ups, Konzernen und Forschung die militärische Innovationskraft bündeln. Warum das Braunkohlerevier zum Hotspot wird.
Neun Monate Sperrung: Altenberger Domstraße in Leverkusen wird zur Baustelle – und zum Problem für Anwohner
Eine neunmonatige Vollsperrung könnte Leverkusens Wohnstraßen überlasten. Die Volt-Partei will mit KI-Technik gegen Schleichverkehr vorgehen – doch Datenschützer sind alarmiert.
Evonik analysiert Folgen der US-Trumpzölle – doch direkte Risiken bleiben gering
Die neuen US-Zölle treffen Evonik kaum – doch die globalen Lieferketten bleiben unter Druck. Warum das Unternehmen trotzdem auf Entschädigungen hofft und sogar Chancen sieht.
Kodi und Mäck Geiz bündeln Kräfte gegen Discount-Konkurrenz wie Tedi
Nach monatelangen Gerüchten ist es offiziell: Zwei Discount-Giganten schmieden ein Bündnis. Doch was bedeutet das für Kunden – und für die Konkurrenz wie Tedi?