Von-Broichhausen-Komplex in Kempen: Bauprojekt erreicht Halbzeit trotz jahrelanger Verzögerungen

Luisa Klein
Luisa Klein
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Ein gelbes Gebäude mit Geschäften im Erdgeschoss, von denen eines eine weiße Tafel mit dem Wort "Metro" darauf hat.Luisa Klein

Von-Broichhausen-Komplex in Kempen: Bauprojekt erreicht Halbzeit trotz jahrelanger Verzögerungen

Der Von-Broichhausen-Komplex in Kempen hat die Hälfte der Bauarbeiten hinter sich

Das Bauvorhaben, das durch die Pandemie, steigende Kosten und andere Herausforderungen fünf Jahre lang verzögert wurde, verläuft nun nach Plan. Nach seiner Fertigstellung wird die Anlage 164 Senioren in der Dauerpflege sowie Plätze für Kurzzeitpflege und ein neues Wohnquartier beherbergen.

Die Entwicklung des komplexen Komplexes begann vor Jahren, doch die COVID-19-Pandemie, explodierende Baukosten und Schwierigkeiten bei der Grundstückssicherung führten zu Rückschlägen. Trotz dieser Hindernisse bestätigt Polier Paul Miller, dass die Arbeiten wie vorgesehen vorankommen.

Das viergeschossige Haus Martin mit einer Höhe von 13 Metern prägt bereits die örtliche Skyline. Der Rohbau dieses Gebäudes soll bis März 2026 fertiggestellt sein. Das gesamte Projekt – inklusive Wohneinheiten, einer Tagespflege, Geschäften und Spielplätzen – wird voraussichtlich Ende 2025 oder Anfang 2026 abgeschlossen. Hinter dem Vorhaben steht die CONESTA Gruppe aus Köln, während der Betrieb von der Stiftung Hospital zum Heiligen Geist in Kempen übernommen wird. Die erste Bauphase in Kempen-West beginnt am 5. Januar 2026.

Der Von-Broichhausen-Komplex wird das Gebiet grundlegend verändern: Er bietet Platz für 164 Senioren in der Dauerpflege sowie 20 Plätze für Kurzzeitgäste. Daneben entsteht ein vollständiges Wohnquartier mit Häusern, Läden und Gemeinschaftsflächen. Die Fertigstellung ist für den Jahreswechsel 2025/26 geplant – das Ende eines langen, aber sorgfältig gesteuerten Entwicklungsprozesses.