Thyssenkrupp erwägt Verkauf von 30 Prozent seiner profitablen Rothe-Erde-Sparte

Lina Koch
Lina Koch
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Ein altes französisches Regierungsaktienzertifikat zum Kauf von 500 Franken, mit Text und Zahlen.Lina Koch

Thyssenkrupp erwägt Verkauf von 30 Prozent seiner profitablen Rothe-Erde-Sparte

Thyssenkrupp prüft Verkauf einer Minderheitsbeteiligung an seiner Wälzlager-Sparte

Der deutsche Industriekonzern bezeichnet Rothe Erde als profitablen und wertvollen Teil seines Geschäfts. Nun wird ein teilweiser Verkauf von etwa 30 Prozent geprüft, wobei in öffentlichen Berichten noch keine potenziellen Käufer genannt wurden.

Thyssenkrupp zeigt sich offen für verschiedene Vorschläge zu möglichen Transaktionen. Das Unternehmen schließt andere Optionen nicht aus, bewertet jedoch, wie sich ein Deal auf die finanzielle Lage auswirken könnte. Analysten weisen darauf hin, dass ein erfolgreicher Verkauf den Aktienkurs der Gruppe steigern könnte – angesichts der starken Marktposition von Rothe Erde. Die Bewertung von 1,5 Milliarden Euro unterstreicht die Bedeutung der Sparte. Bei einem Abschluss der Transaktion könnte Thyssenkrupp neue Mittel erschließen, ohne die operative Kontrolle über das Geschäft zu verlieren.

Eine endgültige Entscheidung über den Beteiligungsverkauf steht noch aus. Das Ergebnis hängt von weiteren Bewertungen und den Marktbedingungen ab. Der potenzielle Deal spiegelt die Strategie von Thyssenkrupp wider, sein Portfolio zu optimieren und gleichzeitig Einfluss auf zentrale Vermögenswerte zu behalten.