Solinger Bürger besuchen Friedensdorf International und stärken jahrzehntelange Partnerschaft
Julian LangSolinger Bürger besuchen Friedensdorf International und stärken jahrzehntelange Partnerschaft
Eine Gruppe von zwölf Bürgerinnen und Bürgern aus Solingen besuchte kürzlich das Friedensdorf International in Oberhausen. Die Reise unterstrich die langjährige Verbindung zwischen der Stadt und der Nichtregierungsorganisation, die seit Jahrzehnten die medizinische Versorgung von Kindern unterstützt.
Das Friedensdorf wurde 1967 gegründet und pflegt enge Beziehungen zu Solingen. Der lokale Politiker Bernd Paßmann war einst dessen erster Vorsitzender. Über die Jahre hinweg stützte sich die Organisation auf die Unterstützung der Gemeinschaft, darunter finanzielle Spenden, die 2013 und 2014 den Bau zweier Landkliniken in Kambodscha ermöglichten.
Am vergangenen Samstag führte Wolfgang Mertens, seit 1975 Mitglied der Organisation, die Delegation durch die Einrichtung in Oberhausen. Die Gruppe informierte sich über die Arbeit des Friedensdorfs, zu der auch die Vermittlung medizinischer Behandlungen für junge Patientinnen und Patienten in Deutschland gehört.
Allein in diesem Monat erhielten fünf Kinder im Rahmen der Initiative in Solingen medizinische Hilfe. Vier von ihnen wurden im St.-Lukas-Klinik in Ohligs operiert, das fünfte in der urologischen Abteilung des Städtischen Klinikums behandelt. Das Deutsche Rote Kreuz Solingen unterstützt seit 2006 den Transport und die medizinische Betreuung dieser Patientinnen und Patienten.
In Solingen selbst engagiert sich der Fotograf Uli Preuss mit einem Verkaufsstand auf den Weihnachtsmärkten, um Spenden zu sammeln. Die lokalen Unternehmer Dragana und Mirko Novakovic unterstützen die Aktion bereits seit drei Jahren in Folge, indem sie die Einnahmen des Standes verdoppeln. 2022 trugen sie so dazu bei, insgesamt 9.320 Euro zu sammeln.
Der Besuch im Friedensdorf International zeigte einmal mehr die enge Partnerschaft zwischen Solingen und der NGO. Durch lokale Initiativen – von Spendenaktionen bis hin zur medizinischen Betreuung – wird direkt Kindern in Not geholfen. Die Arbeit der Organisation lebt vom Engagement der Gemeinschaft.






