Bärbel Bas warnt: KI bedroht Arbeitsplätze – doch Handwerk bleibt sicher
Johanna KrügerBärbel Bas warnt: KI bedroht Arbeitsplätze – doch Handwerk bleibt sicher
Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas hat vor den Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf den Arbeitsmarkt gewarnt. AI werde alle Bereiche der Arbeitswelt betreffen, räumte sie ein – und einige Berufe würden dadurch verschwinden.
Bei ihren Ausführungen zur Zukunft der Arbeit betonte Bas die Risiken, die die Technologie für die Beschäftigung mit sich bringe. Gleichzeitig verwies sie darauf, dass trotz des technologischen Fortschritts bestimmte Jobs weiterhin sicher seien. Handwerksberufe etwa böten jungen Menschen nach wie vor stabile Perspektiven, da Tätigkeiten wie die Installation von Heizungsanlagen weiterhin menschliches Fachwissen erforderten.
Die Ministerin stellte zudem die Frage, wie Unternehmen, die von künstlicher Intelligenz profitieren, stärker zur Finanzierung des Staates beitragen könnten. Als Teil ihrer Vorschläge forderte Bas die Einführung einer Digitalsteuer, um öffentliche Dienstleistungen zu stärken.
Bas unterstrich die Notwendigkeit, sich an die durch KI bedingten Veränderungen des Arbeitsmarktes anzupassen. Mit ihrer Forderung nach einer Digitalabgabe solle sichergestellt werden, dass technologiegestützte Unternehmen einen fairen Beitrag zur Finanzierung öffentlicher Aufgaben leisten. Ihre Äußerungen machen deutlich, wie wichtig es ist, sich auf eine sich wandelnde wirtschaftliche Landschaft vorzubereiten.






