Schulausschuss-Skandal: Preuß-Buchholz fordert mehr Mitsprache für betroffene Gemeinden
Johanna KrügerSchulausschuss-Skandal: Preuß-Buchholz fordert mehr Mitsprache für betroffene Gemeinden
Iris Preuß-Buchholz, Vorsitzende ihrer Fraktion und bildungspolitische Sprecherin, hatte kürzlich eine Sitzung des Schulausschusses wegen eines Terminüberschneidung verpasst. Später äußerte sie sich enttäuscht über den Umgang mit der Situation während der Sitzung.
Als Preuß-Buchholz von den Abläufen der Sitzung erfuhr, fiel ihr auf, dass betroffene Schulgemeinden nicht zu Wort gekommen waren. Sie betonte, dass solche Versäumnisse in Solingen ungewöhnlich seien, wo üblicherweise Vertagungen vereinbart würden, um ihre Anliegen einzubeziehen.
Als Reaktion darauf plant sie nun, persönliche Gespräche mit den Beteiligten zu führen. Ihre Fraktion wird zudem für die entscheidende Junisitzung eine Vertagung beantragen, um sicherzustellen, dass Vertreter der betroffenen Schulen die Möglichkeit erhalten, ihre Standpunkte vorzutragen.
Preuß-Buchholz unterstrich, wie wichtig es sei, die direkt Betroffenen anzuhören, bevor schwierige Entscheidungen getroffen werden. Sie will ein klares politisches Signal setzen, dass die aktuelle Situation nicht so weitergehen könne.
Die geplante Vertagung im Juni soll den betroffenen Schulgemeinden eine Stimme im Prozess geben. Preuß-Buchholz ist überzeugt, dass ihre Beiträge für eine faire und fundierte Entscheidung unverzichtbar sind. Ihre Initiative steht für ein stärkeres Bemühen um mehr Teilhabe in künftigen Diskussionen.






