02 April 2026, 20:14

S11-Ausbau in NRW: 836 Millionen Euro für schnellere Verbindungen ab 2030

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer detaillierten Zeichnung einer Eisenbahnschiene und eines Eisenbahnsystems, mit zusätzlichem Text und Illustrationen.

S11-Ausbau in NRW: 836 Millionen Euro für schnellere Verbindungen ab 2030

Ausbau der S11 in NRW: Start der Bauarbeiten ab Ende 2030 möglich – doch Verzögerungen drohen

Die S-Bahn-Linie S11 in Nordrhein-Westfalen (NRW) steht vor einer umfassenden Erweiterung, wobei die Bauarbeiten voraussichtlich ab Ende 2030 beginnen könnten. Das mit nun 836 Millionen Euro veranschlagte Projekt soll die Verbindungen zwischen Bergisch Gladbach und Köln deutlich verbessern. Doch Verzögerungen bei der Fertigstellung des zweiten Gleises werfen Fragen zum Zeitplan auf.

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Geplant sind unter anderem der zweigleisige Ausbau der Strecke zwischen Köln-Dellbrück und Bergisch Gladbach sowie ein neuer Haltepunkt in Köln-Kalk West. Der Bahnhof Bergisch Gladbach wird von zwei auf vier Bahnsteige erweitert, und alle Stationen zwischen Köln-Holweide und Bergisch Gladbach sollen barrierefrei ausgebaut werden.

Im Rahmen der allgemeinen S-Bahn-Optimierungen sind zudem neue Mittelbahnsteige für den Kölner Hauptbahnhof und den Bahnhof Köln Messe/Deutz vorgesehen. Nach Abschluss der Arbeiten soll die S11 im 10-Minuten-Takt verkehren, in den Stoßzeiten fast alle fünf Minuten.

NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer bestätigte, dass die finalen Baugenehmigungen noch in diesem Sommer erwartet werden. Damit kann die DB InfraGO mit der Ausschreibung von Aufträgen beginnen und Gleissperrungen planen. Bergisch Gladbachs Erster Bürgermeister Ragnar Migenda äußerte die Hoffnung, dass die Arbeiten bereits Ende 2030 starten könnten.

Die Gesamtfinanzierung setzt sich aus 531 Millionen Euro des Bundes und 305 Millionen Euro des Landes NRW zusammen. Dennoch gerät der geplante Fertigstellungstermin des zweiten Gleises für Anfang 2032 ins Wanken, da es Überschneidungen mit anderen Projekten gibt.

Die Erweiterung der S11 wird schnellere und häufigere Verbindungen zwischen Bergisch Gladbach und Köln bringen. Mit den kurz vor der Genehmigung stehenden Plänen und gesicherter Finanzierung schreitet das Projekt voran – auch wenn terminliche Herausforderungen einige Meilensteine verzögern könnten. Zudem profitieren alle Stationen entlang der Strecke von verbesserten Barrierefreiheitsstandards.

Quelle