FEMA-Beamter behauptet Teleportation zwischen Waffle-House-Filialen und sorgt für Eklat
Johanna KrügerFEMA-Beamter behauptet Teleportation zwischen Waffle-House-Filialen und sorgt für Eklat
Gregg Phillips, ein hochrangiger Beamter der US-Katastrophenschutzbehörde FEMA, behauptet wiederholt, er sei zwischen zwei Filialen der Restaurantkette Waffle House – die 80 Kilometer voneinander entfernt liegen – teleportiert worden. Seine ungewöhnlichen Aussagen tauchten erstmals im März 2025 auf und wurden später von CNN berichtet. Die Behauptungen lösten eine Debatte aus, zumal Phillips sie weiterhin als Teil seiner persönlichen Erfahrungen verteidigt.
Unabhängig davon führten gewalttätige Äußerungen über den früheren US-Präsidenten Joe Biden zu seinem Ausschluss von einer wichtigen Kongressanhörung.
Phillips schilderte den angeblichen Teleportationsvorfall erstmals in Beiträgen auf der Plattform Truth Social. Er bestritt, dass es sich um eine Erfindung handele, und erklärte gegenüber Reportern: "Ich weiß, was ich erlebt habe." Seinen Angaben zufolge war das Ereignis Teil einer "spirituellen Reise" während seiner Krebserkrankung. Ein Sprecher von Truth Social gab später an, dass einige seiner Posts durch technische Probleme beeinträchtigt worden seien.
Keine Regierungsbehörde oder offizielle Stelle hat sich seit dem Bekanntwerden der Teleportationsbehauptungen im Jahr 2023 dazu geäußert. Stattdessen rückte Phillips in den Fokus, als er in separaten Online-Posts aggressive Kommentare über Biden veröffentlichte. Er schrieb, er wolle "dieser Hins Gesicht schlagen" und der ehemalige Präsident "verdiene es zu sterben"*.
Die Äußerungen lösten scharfe Reaktionen bei den Demokraten in Washington aus. Sie stellten seine Eignung für eine Führungsposition bei FEMA infrage, was schließlich zu seinem Ausschluss von einer geplanten Anhörung vor dem Heimatschutzausschuss des Repräsentantenhauses führte. Phillips hat sich weder für die Teleportationsbehauptungen noch für die gewalttätigen Aussagen öffentlich entschuldigt oder diese widerrufen.
Trotz der Kontroversen bleibt Phillips vorerst in seiner Position bei FEMA. Sowohl seine Teleportationsgeschichte als auch seine provokanten Äußerungen stehen in der Kritik, doch wurden bisher keine offiziellen disziplinarischen Maßnahmen bekannt gegeben. Die ausbleibenden Stellungnahmen seitens der Behörden lassen seine Zukunft im Regierungsdienst ungewiss erscheinen.






