Rüdiger Oppers – ein vielseitiger Journalist und Visionär ist tot
Rüdiger Oppers, ehemaliger Chefredakteur der Neuen Ruhr Zeitung (NRZ), ist im Alter von 65 Jahren verstorben. Seine Karriere umfasste Journalismus, Unternehmenskommunikation und das Engagement für den Behindertensport – ein Wirken, das in Medien und Öffentlichkeit nachhaltige Spuren hinterlassen hat.
Sein journalistischer Werdegang begann in Moers, wo er für die lokale Redaktion schrieb. Anfang der 1980er-Jahre moderierte er gemeinsam die Aktuelle Stunde, ein Politmagazin des WDR-Regionalstudios. 1998 stieg er unter Intendant Fritz Pleitgen zum Pressesprecher des Senders auf.
2007 wechselte Oppers zur NRZ als Stellvertreter von Chefredakteur Dr. Richard Kiessler. Bereits im Dezember desselben Jahres übernahm er die Chefredaktion und leitete die Zeitung bis 2013. In dieser Zeit führte er eine Kinderseite ein und gründete den Verein Klartext für Kinder. Zudem verantwortete er kulturelle Projekte wie das Moers Festival und steuerte politische sowie kirchliche Kommentare für die TV-Aktivitäten des Verlages bei.
Nach seinem Abschied von der NRZ wurde Oppers 2014 Pressesprecher des Essener Chemiekonzerns Evonik, eine Position, die er bis 2016 innehatte. 2023 ernannte ihn die Stiftung Behindertensport zu ihrem Botschafter.
Oppers' Schaffen erstreckte sich über Jahrzehnte in Medien, Wirtschaft und öffentlichem Dienst. Seine Arbeit bei der NRZ und in späteren Funktionen zeigte sein Engagement für Journalismus, Kultur und soziale Belange. Sein Wirken wird in vielen Bereichen in Erinnerung bleiben.






