11,5 Millionen Euro für Essens neuen FutureWaterCampus am Thurmfeld
Die Universität Duisburg-Essen hat 11,5 Millionen Euro für ihren neuen FutureWaterCampus eingeworben. Das hochmoderne Forschungszentrum wird sich auf nachhaltige Wasser- und Abwassertechnologien konzentrieren. Laut offiziellen Angaben markiert es einen bedeutenden Schritt für die wissenschaftliche und industrielle Zusammenarbeit in Essen.
Die Förderung wurde am 16. März 2026 offiziell bekannt gegeben – von Oliver Krischer, dem Landesminister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr. Bei einer Feier an der Universität überreichte er den Bewilligungsbescheid. Das Geld fließt in den Bau der Einrichtung am Thurmfeld, einem wachsenden Forschungs- und Innovationscampus nördlich der Universität.
Der FutureWaterCampus soll die Lücke zwischen akademischer Forschung und Wirtschaft schließen. Sein Ziel ist es, die Überführung wissenschaftlicher Erkenntnisse in praktische Lösungen zu beschleunigen. Die Forscher werden an fortschrittlichen Bereichen wie algenbasierten Systemen, Membrantechnologien und photokatalytischen Verfahren arbeiten.
Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen begrüßte die Investition. Er bezeichnete sie als ein starkes Signal für die Forschungslandschaft der Stadt. Der Campus befindet sich noch im Bau; konkrete Projekte oder Partnerschaften stehen bisher noch nicht fest.
Nach seiner Fertigstellung wird der FutureWaterCampus zu einem Zentrum für Wasserinnovationen. Die 11,5 Millionen Euro sichern seine Entwicklung als zentralen Standort für die Erforschung nachhaltiger Technologien. Erwartet wird, dass die Einrichtung weitere Kooperationen zwischen Wissenschaftlern und Unternehmen in der Region anzieht.






