Rhenus baut neues Logistik-Drehkreuz in Dortmund bis 2027
Rhenus erhält Genehmigung für neues Straßengüterverkehrs-Drehkreuz in Dortmund
Rhenus hat die offizielle Genehmigung für eine neue Straßengüterverkehrs-Anlage in Dortmund erhalten. Das Projekt stellt einen wichtigen Meilenstein in der Entwicklung des Logistiknetzwerks des Unternehmens dar. Die Bauarbeiten auf dem Gelände sollen bis 2027 abgeschlossen sein, der Betrieb wird kurz darauf aufgenommen.
Der neue Standort ersetzt die bestehende Niederlage in Unna. Ziel ist es, Effizienz, Sicherheit und Nachhaltigkeit für die Rhenus Road Freight zu steigern. Thilo Meutzner, Geschäftsführer des Bereichs Straßengüterverkehr bei Rhenus, bezeichnete den Umzug als „strategischen Schritt für das Straßennetz des Unternehmens“.
Die Anlage wird rund 11.000 Quadratmeter Umschlagfläche umfassen und etwa 100 Laderampen bieten, um flexibles Cross-Docking zu ermöglichen. Durch die direkte Anbindung an wichtige Autobahnen ist das Drehkreuz optimal an die zentralen Nord-Süd- und Ost-West-Verkehrsachsen angebunden.
Zu den Nachhaltigkeitsmerkmalen zählen Luft-Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und ein Rückhalte-Dach. Die Planung zielt auf eine BREEAM-Zertifizierung auf dem Niveau „Hervorragend“ ab. Die Sicherheit entspricht den TAPA-Standards und umfasst spezielle Infrastruktur für hochwertige und sensible Fracht.
Alle Mitarbeiter des Standorts Unna werden nach Dortmund umziehen. Michael Rehbein, Regionalleiter bei Rhenus Road Freight, bestätigte, dass der Umzug die bestehenden Teams und das Know-how erhält. Die Verlegung soll die Routenplanung optimieren, die Planungssicherheit erhöhen und nahtlos in die Fernverkehrsoperationen integriert werden.
Das neue Dortmunder Drehkreuz soll 2027 eröffnet werden. Es wird eine verbesserte betriebliche Effizienz und Umweltleistung bieten und gleichzeitig hohe Sicherheitsstandards für sensible Sendungen gewährleisten.






