Polizist aus Coesfeld fährt mit 1.000-Euro-Oldtimer für den guten Zweck durch Europa
Julian LangPolizist aus Coesfeld fährt mit 1.000-Euro-Oldtimer für den guten Zweck durch Europa
Ein Polizist aus Coesfeld nimmt an einer Wohltätigkeitsrallye teil, um einen lokalen ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst zu unterstützen. Stefan Feldhaus wird gemeinsam mit zwei Freunden vom 24. bis 28. August mit einem günstigen Gebrauchtwagen beim Carbage Run durch Europa fahren. Ihr Ziel: 111.111,11 Euro für den Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst Südliches Münsterland zu sammeln.
Das Team – Feldhaus, Ralf Berheide und Willi Büning – wird in nur fünf Tagen 2.000 Kilometer durch neun Länder zurücklegen. Die Rallye startet in der Nähe von München, wobei die Herausforderung darin besteht, mit einem Auto, das mindestens 20 Jahre alt ist und nicht mehr als 1.000 Euro gekostet hat, wieder nach Bayern zu gelangen.
Gefahren wird ausschließlich auf Nebenstraßen, und das Fahrzeug muss eine gültige Hauptuntersuchung (HU) haben. Feldhaus betont, dass die Gruppe während der gesamten Fahrt die Verkehrsregeln und Geschwindigkeitsbegrenzungen einhalten wird. Falls der Wagen die Reise übersteht, wollen sie ihn versteigern, um die Spendensumme weiter zu erhöhen.
Jeder gespendete Euro kommt direkt dem Hospizdienst zugute, da die Rallye ohne externe Förderung auskommt. Das Trio hofft, mit seiner Aktion einen echten Unterschied für die Familien zu machen, die von der Einrichtung unterstützt werden.
Beim Carbage Run geht es darum, dringend benötigte Mittel zu sammeln – und gleichzeitig die Grenzen eines alten, preiswerten Autos auszuloten. Feldhaus und sein Team werden auf Teamgeist und vorsichtige Fahrweise setzen, um die Strecke zu bewältigen. Sollte ihr Fahrzeug die Tour überstehen, könnte die Versteigerung die Spendensumme noch weiter steigern.






