Polizei zerschlägt Berliner Drogenring nach monatelangen Ermittlungen
Die Polizei hat nach monatelangen Verdachtsmomenten einen Drogenring im Zentrum Berlins zerschlagen. Am Freitagabend nahm eine Einheit der schnellen Eingreiftruppe PRIOS einen 23-jährigen Iraker fest, der verdächtigt wird, in der Nähe der Vulkanstraße Kokain und Cannabis verkauft zu haben. Ein zweiter Tatverdächtiger, ein 30-jähriger Albaner, wurde ebenfalls während der Razzia vorläufig festgenommen.
Die Festnahme erfolgte am 13. Dezember 2024 um 18:00 Uhr, nachdem die Beamten die Aktivitäten des Dealers überwacht hatten. Sie beobachteten, wie er zwei Geschäfte abschloss und Bargeld gegen eine Substanz austauschte, bei der es sich vermutlich um Kokain handelte. Der Verdächtige stand bereits in Verbindung mit neun ähnlichen Straftaten am selben Ort in den vergangenen drei Monaten.
Bei der Durchsuchung seiner Wohnung in der Dreieckstraße wurden große Mengen Kokain und Cannabis sichergestellt. Die Polizei fand zudem Bargeld, Verpackungsmaterial für Drogen sowie Hinweise auf einen fortlaufenden Vertrieb. Zum Zeitpunkt seiner Festnahme trug der Iraker zusätzlich Kokain bei sich.
Der albanische Tatverdächtige, der als Komplize gilt, befand sich während der Razzia in der Wohnung. Beide Männer wurden einem Haftrichter vorgeführt, der auf Grundlage der gesammelten Beweise Untersuchungshaft anordnete.
Die beiden Verdächtigen bleiben bis auf Weiteres in Haft, während die Ermittlungen andauern. Die Behörden haben Drogen, Bargeld und Materialien beschlagnahmt, die mit dem Drogenhandel in Verbindung stehen. Der Fall wird nun durch das Justizsystem weiterverfolgt.






