Polizei durchsucht Oldtimer-Händler in Mettmann wegen gefälschter Luxusfahrzeuge
Luisa KleinPolizei durchsucht Oldtimer-Händler in Mettmann wegen gefälschter Luxusfahrzeuge
Polizei durchsucht Oldtimer-Händler in Mettmann wegen Verdachts auf Verkauf gefälschter Luxusfahrzeuge
Die Polizei hat am Freitag, dem 8. August 2025, eine Razzia in einem Classic-Car-Händlerbetrieb in Mettmann durchgeführt. Hintergrund sind Verdachtsmomente im Zusammenhang mit dem Verkauf von Replika-Fahrzeugen, die geschützte Markenzeichen tragen. Den Ermittlern zufolge steht der 75-jährige Händler im Verdacht, seit 2022 gefälschte Fahrzeuge mit unrechtmäßig verwendeten Emblemen und Beschriftungen zu vertreiben.
Auslöser für die Ermittlungen war eine Anzeige eines Stuttgarter Luxusautoherstellers wegen Markenrechtsverletzungen. Trotz mehrfacher Abmahnungen hatte der Händler weiterhin Fahrzeuge mit falschen Angaben beworben – etwa mit der Behauptung, originale Technologie des Herstellers zu verwenden. Diese Hartnäckigkeit führte schließlich zu einem offiziellen Ermittlungsverfahren.
Am 8. August durchsuchten Beamte der Kriminalpolizei Mettmann auf Basis eines richterlichen Beschlusses des Amtsgerichts Wuppertal die Geschäftsräume. Beschlagnahmt wurden sämtliche Embleme, Wappen, Beschriftungen sowie Beweisdokumente im Zusammenhang mit dem Fall. Unter den hochwertigen Oldtimern vor Ort identifizierten die Ermittler zwei Fahrzeuge als relevant für die Untersuchungen.
Dem Händler droht nun ein Verbot, Repliken mit den originalen Markenzeichen zu verkaufen. Gleichzeitig prüfen die Behörden den Fall weiter, um zu verhindern, dass Kunden unwissentlich gefälschte Fahrzeuge mit irreführenden Angaben erwerben.
Die Razzia stellt einen wichtigen Schritt in den laufenden Ermittlungen wegen Markenpiraterie dar. Die beschlagnahmten Materialien und Fahrzeuge werden nun im Rahmen des Strafverfahrens ausgewertet. Das Ergebnis könnte richtungsweisend für die künftige Behandlung ähnlicher Fälle von Fahrzeugfälschungen sein.






