Handwerk in der Krise: Über 200.000 Fachkräfte fehlen – was jetzt hilft
Julian LangHandwerk in der Krise: Über 200.000 Fachkräfte fehlen – was jetzt hilft
Deutsches Handwerk leidet unter massivem Fachkräftemangel – über 200.000 Stellen unbesetzt
Die deutsche Handwerksbranche kämpft mit einem dramatischen Mangel an Fachkräften: Mehr als 200.000 Stellen bleiben unbesetzt. Das Problem verschärft sich, da erfahrene Handwerker in Rente gehen, während die Nachfrage nach ihren Fähigkeiten weiter steigt. Liborio Manciavillano, Geschäftsführer der HWS Handwerks-Schmiede GmbH, warnt, dass Unternehmen ihre Strategien anpassen müssen, um langfristig qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen.
Die Lücke bei den Fachkräften wächst – einerseits, weil viele langjährige Handwerker den Beruf verlassen, andererseits, weil immer weniger junge Menschen eine Ausbildung im Handwerk beginnen. Manciavillanos Unternehmen, die HWS Handwerks-Schmiede GmbH, unterstützt Handwerksbetriebe dabei, durch moderne Ansätze wettbewerbsfähig zu bleiben.
Neue Auszubildende gewinnen: Social Media und einfache Bewerbungsprozesse Um Nachwuchs zu rekrutieren, brauchen Betriebe eine starke Präsenz in den sozialen Medien. Wer Karrierewege und Erfolgsgeschichten teilt, macht die Branche attraktiver. Auch ein unkomplizierter, transparenter Bewerbungsprozess ist entscheidend, um potenzielle Mitarbeiter anzusprechen.
Mitarbeiter halten: Mehr als nur Einstellen Doch das bloße Anwerben reicht nicht aus. Gute Sozialleistungen, flexible Arbeitszeiten und klare interne Abläufe steigern die Attraktivität eines Betriebs. Strukturierte Ausbildungsprogramme und eine gelungene Integration helfen Lehrlingen, langfristig im Unternehmen zu bleiben. Wer zudem Weiterbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen aufzeigt, bindet Mitarbeiter nachhaltig an den Betrieb.
Digitalisierung als Schlüssel: 12-Monats-Programm für moderne Betriebsführung Die HWS Handwerks-Schmiede GmbH bietet ein 12-monatiges Programm an, das Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützt. Die Schulungen umfassen Betriebsmanagement, Personalgewinnung und Kundenakquise. Ein starkes Arbeitgeberimage – das ganzjährig gepflegt wird – sorgt dafür, dass Betriebe für künftige Talente sichtbar und attraktiv bleiben.
Fazit: Ohne Veränderung droht die Lücke weiter zu wachsen Der Fachkräftemangel im deutschen Handwerk zeigt keine Entspannung. Betriebe, die in digitale Tools investieren, die Arbeitsbedingungen verbessern und Karriereperspektiven aufzeigen, haben bessere Chancen, offene Stellen zu besetzen. Ohne gezielte Maßnahmen wird sich die Kluft zwischen Nachfrage und verfügbaren Fachkräften jedoch weiter vergrößern.






