Pflegewechsel in Duisburg und Oberhausen: Was sich für Betroffene ändert
Julian LangPflegewechsel in Duisburg und Oberhausen: Was sich für Betroffene ändert
Wechsel in der Pflegeversorgung: Duisburg und Oberhausen betroffen
In Duisburg und Oberhausen steht ein Wechsel in der Pflegeversorgung bevor. Das Pflegezentrum Holten, Teil der Lucial Holding GmbH & Co. KG, übernimmt die Seniorenwohnanlagen und die ambulante Pflege, die bisher von CarePLUS betreut wurden. Die Umstellung beginnt am 1. Oktober und betrifft Hunderte pflegebedürftige Menschen sowie ihre Angehörigen.
Die CarePLUS GbR in Oberhausen zieht sich aus ihrem ambulanten Pflegedienst zurück. Dieser Schritt folgt auf den Ruhestand der langjährigen Gesellschafter. Künftig wird das Pflegezentrum Holten die Betreuung von über 500 Kundinnen und Kunden in der häuslichen Pflege übernehmen und mehr als 600 Pflegebedürftige beraten.
In Duisburg übernimmt das Pflegezentrum Holten zudem eine Seniorenwohnanlage, die zuvor von CarePLUS geführt wurde. Für die über 90 Bewohnerinnen und Bewohner sowie rund 150 Beratungskundinnen und -kunden ändert sich dadurch nichts – die Versorgung läuft nahtlos weiter. Bestehende Verträge bleiben bestehen, sodass Kontinuität für alle Betroffenen gewährleistet ist.
Das Pflegezentrum Holten ist an fünf Standorten unter dem Dach der Lucial Holding GmbH & Co. KG aktiv. Zwar sichert die Übernahme die weitere Betreuung vieler Pflegebedürftiger, doch löst sie nicht die grundsätzlichen Probleme bei der Unterstützung von Angehörigen in den Kommunen. Bundesweit sind derzeit rund 309.000 Menschen in Pflegeheimen auf Sozialhilfe angewiesen – bis 2026 könnte diese Zahl auf 356.000 steigen, wie Prognosen zeigen.
Betroffene mit Fragen oder Bedenken werden aufgefordert, sich an ihre lokalen Ratsmitglieder zu wenden, insbesondere an die Vertreter im Sozialausschuss. Dort erhalten sie Beratung und Unterstützung während des Übergangs.
Die Übergabe an das Pflegezentrum Holten startet am 1. Oktober. Die Versorgung von über 500 ambulanten Kundinnen und Kunden sowie mehr als 600 Pflegebedürftigen wird ohne Unterbrechung fortgesetzt. Wer weitere Hilfe benötigt, kann sich an die örtlichen Kommunalpolitiker wenden.






