"Ohligs City Ring" bringt bessere Verkehrsanbindung – doch 35 Parkplätze fallen weg
Lina Koch"Ohligs City Ring" bringt bessere Verkehrsanbindung – doch 35 Parkplätze fallen weg
Projekt „Ohligs City Ring“: Bessere Verkehrsanbindung, aber weniger Parkplätze
Das Projekt „Ohligs City Ring“ zielt darauf ab, die Verkehrsverbindungen und die Erreichbarkeit im Stadtteil zu verbessern. Im Mittelpunkt stehen umweltfreundliche Mobilität, ein besserer Zugang zum Stadtzentrum sowie eine stärkere Anbindung an den Hauptbahnhof. Allerdings sieht der Plan die Streichung von 35 öffentlichen Parkplätzen vor – was Bedenken hinsichtlich der Parkplatzsituation in der Umgebung aufkommen lässt.
Die größten Verluste an Stellflächen wird es in der Kottendorfer Straße und der Bahnstraße geben. Die Stadt begründet die Reduzierung mit Sicherheitsaspekten wie engen Fahrspuren und begrenztem Platz für Busse. Die Verantwortlichen betonen, dass diese Maßnahmen notwendig seien, um die Projektziele zu erreichen.
Um einen Teil der Verluste auszugleichen, wird der ehemalige Schulbus-Bereich auf dem Rennpatt in eine Parkzone umgewandelt. Dadurch entstehen acht neue Parkplätze, die die dort zunächst verlorenen acht Plätze ersetzen. Zudem wird eine Einbahnstraßenregelung auf dem Rennpatt geprüft, um den Verkehr zu entlasten und den Bussen eine reibungslosere Fahrt zu ermöglichen.
Das Vorhaben umfasst außerdem neue oder erweiterte barrierefreie Bushaltestellen. Diese Verbesserungen sollen den ÖPNV attraktiver machen und die Anbindung an das Stadtteilzentrum erleichtern. Zudem soll der Verkehrsfluss optimiert und die vollständige Barrierefreiheit aller Infrastruktur sichergestellt werden.
Unklar bleibt jedoch, welche Auswirkungen der Wegfall von 35 Parkplätzen insgesamt auf die lokale Parkplatzverfügbarkeit haben wird. Offene Fragen gibt es etwa dazu, wie die verlorenen Plätze außerhalb des Rennpatts ersetzt werden sollen und ob es alternative Lösungen gibt. Bisher hat die Stadt diese Bedenken noch nicht umfassend addressed.






