16 March 2026, 14:15

NRW-Polizei jagt "PS-Influencer" mit Drohnen und Social-Media-Überwachung

Eine Gruppe von Autos, die auf einer Strecke mit Gras auf beiden Seiten und einem Zaun im Hintergrund fahren.

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Polizei in Nordrhein-Westfalen geht gegen "PS-Influencer" vor

Die Behörden in Nordrhein-Westfalen verschärfen das Vorgehen gegen sogenannte PS-Influencer – Social-Media-Persönlichkeiten, die sich beim Rasen und bei gefährlichen Autostunts filmen. Mit einer neuen Strategie will die Polizei illegale Treffen bereits im Vorfeld verhindern, indem sie Online-Aktivitäten überwacht. Einsatzkräfte setzen dabei Hubschrauber, Drohnen und Streifen auf dem Boden ein, um nicht genehmigte Veranstaltungen zu unterbinden.

Das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) und das Landeskriminalamt (LKA) arbeiten zusammen, um die Influencer zu identifizieren und zu beobachten. Ziel ist es, die Szene in Echtzeit zu analysieren und geplante Treffen frühzeitig zu erkennen. Durch die Auswertung von Online-Kanälen hofft die Polizei, frühzeitig über anstehende Events informiert zu werden.

Die Beamten wollen Teilnehmer bereits auf dem Weg zu den Veranstaltungen abfangen. Influencern, die illegale Rennen bewerben, könnten Verwarnungen oder Versammlungsverbote drohen. Bei den Treffen kommen oft große Menschenmengen zusammen, was die öffentliche Sicherheit gefährdet.

Offizielle Statistiken, wie viele Influencer in der Region in den vergangenen zwei Jahren verwarnt oder mit einem Veranstaltungsverbot belegt wurden, gibt es nicht. Doch der Umfang der Maßnahme deutet darauf hin, dass die Behörden das Problem zunehmend als ernsthafte Bedrohung einstuft.

Die Polizei setzt auf Luftüberwachung und abgestimmte Streifen. Influencer, die gefährliche Stunts organisieren oder bewerben, müssen mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Aktion soll illegale Autorennen und die damit verbundenen Risiken auf öffentlichen Straßen eindämmen.

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