Solingens Bezirksbürgermeister fordert gemeinsame Lösungen für Obdachlosigkeit in Ohligs

Julian Lang
Julian Lang
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Eine Stadtstraße mit einer gelben Straßenbahn, Gebäuden mit Fenstern, Schildern, Menschen auf dem Gehweg, parkenden Fahrrädern, einem Straßenpfahl, Drähten, einem Baum und einem bewölkten Himmel.Julian Lang

Solingens Bezirksbürgermeister fordert gemeinsame Lösungen für Obdachlosigkeit in Ohligs

Solingens Bezirksbürgermeister Marc Westkämper ruft zu gemeinsam erleben der Obdachlosigkeit unter der Ohligser Unterführung auf

Westkämper wies Vorwürfe zurück, ein jüngster Antrag der CDU habe auf Unterstützung der AfD zurückgegriffen. Stattdessen forderte er alle politischen Gruppen auf, an einem Strang zu ziehen. Eine Runde-Tisch-Konferenz am 19. Februar soll praktikable Lösungen für die von Kälte Betroffenen sowie die Anwohner finden.

Die Obdachlosigkeit in Ohligs rückt zunehmend in den Fokus, auch wenn die genaue Zahl der Menschen unter der Unterführung unbekannt bleibt. Westkämper betonte, der Schutz gefährdeter Personen vor extremen Wetterbedingungen habe absolute Priorität. Klar sei, dass sich der Stadtrat auf sofortige humanitäre Maßnahmen konzentrieren müsse.

Um voranzukommen, hat die CDU-Fraktion für den 19. Februar eine Runde-Tisch-Diskussion organisiert, zu der alle Parteien eingeladen sind. Westkämper begrüßt diesen Ansatz und ist überzeugt, dass sowohl obdachlose Menschen als auch die örtliche Bevölkerung Berücksichtigung verdienen. Zudem plädiert er für eine breitere Zusammenarbeit im Vorfeld der Sitzung des Bezirksrats Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid am 23. Februar.

Gegenüber Vorwürfen politischer Bündnisse stellte Westkämper klar, dass Lösungen nur aus gemeinsam erleben Verantwortung entstehen könnten. Er stehe mit allen Fraktionen im Dialog und strebe eine ausgewogene Strategie an, die die Sorgen aller Seiten aufgreift.

Die anstehende Bezirksratssitzung am 23. Februar wird maßgeblich darüber entscheiden, wie Solingen auf die Obdachlosigkeit reagiert. Westkämpers Appell zu Austausch und gemeinsam erleben Handeln unterstreicht den Bedarf an konkreten Maßnahmen. Das Ergebnis wird zeigen, wie die Stadt Menschen ohne Unterkunft unterstützt und gleichzeitig die Bedenken der Bürgerschaft angeht.