17 June 2026, 18:34

Neuer Schulentwicklungsplan stärkt Berufskollegs bis 2031 und ehrt Holocaust-Überlebende

Landkreis legt Grundstein für die Entwicklung von Berufskollegs

Neuer Schulentwicklungsplan stärkt Berufskollegs bis 2031 und ehrt Holocaust-Überlebende

Der Kreistag des Rheinisch-Bergischen Kreises hat den ersten Schulentwicklungsplan für Berufskollegs in der Region bis 2031 verabschiedet. Das Konzept zielt darauf ab, die berufliche Bildung zu stärken und zentrale Herausforderungen wie die Digitalisierung sowie Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt zu bewältigen. Zudem sieht es die Umbenennung einer Förderschule in Refrath vor, um eine Überlebende des Holocaust zu ehren.

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Die Verbundschule Mitte in Bergisch Gladbach-Refrath wird künftig den Namen Margot-Friedländer-Schule tragen. Diese Entscheidung folgte auf einen Vorschlag der Schulgemeinschaft; die Schulkonferenz stimmte im Juli 2025 für die Umbenennung. Der neue Name würdigt Margot Friedländer, eine Zeitzeugin und Überlebende der Shoah.

Der Schulentwicklungsplan legt eine fundierte, datengestützte Strategie zur Verbesserung der beruflichen Bildung vor. Er setzt sich mit aktuellen Themen auseinander – etwa dem demografischen Wandel, neuen Bildungswegen und den wachsenden Anforderungen durch die Digitalisierung. Konkrete Maßnahmen sollen die Attraktivität der Berufsausbildung steigern, Schulprofile schärfen und die digitale Infrastruktur modernisieren.

Die Kreisverwaltung wird die geplanten Schritte nun ausarbeiten und umsetzen. Zudem ist vorgesehen, den Plan regelmäßig zu überprüfen und an künftige Entwicklungen anzupassen. Ziel ist es, ein ausgewogenes Bildungsangebot zu sichern, die Einrichtungen zu modernisieren und die Fachkräfteentwicklung in der Region zu fördern.

Der Schulentwicklungsplan gibt der beruflichen Bildung im Rheinisch-Bergischen Kreis bis 2031 eine klare Richtung vor. Die Umbenennung der Refrather Schule in Margot-Friedländer-Schule unterstreicht zudem die Bedeutung des historischen Gedenkens. Beide Initiativen sollen eine stärkere, inklusivere Bildungslandschaft in der Region schaffen.

Quelle