Mönchengladbach baut drei Bushaltestellen bis 2026 barrierefrei aus

Julian Lang
Julian Lang
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Eine Bushaltestelle an der Seite einer Straße neben einem hohen Gebäude, umgeben von Absperrbaken, Pflanzen, Gras, einem Zaun, Fahrzeugen, einer Tafel, Straßenlaternen, einer Brücke, Gebäuden mit Fenstern und einem bewölkten Himmel.Julian Lang

Mönchengladbach baut drei Bushaltestellen bis 2026 barrierefrei aus

Mönchengladbach plant barrierefreien Ausbau von drei weiteren Bushaltestellen bis Ende 2026

Aktuell erfüllen in Mönchengladbach nur 371 der insgesamt 1.162 Haltestellen die vollen Standards für Barrierefreiheit. Mit dem Ausbau sollen erhöhte Bordsteinkanten, taktile Leitstreifen und angepasste Plattformen den Ein- und Ausstieg für Menschen mit Behinderungen erleichtern.

Die drei ausgewählten Haltestellen sind Ehrenstraße, Freiligrathstraße und Hermann-Löns-Straße. An der Haltestelle Ehrenstraße an der Hovener Straße in Bettrath wird die südwärts gerichtete Plattform aufgrund beengtem Platz in den Bereich der Hausnummern 153 und 153a verlegt. Diese Anpassung schafft ausreichend Raum für einen erhöhten Einstiegsbordstein.

Die Haltestelle Freiligrathstraße an der Schlossstraße in Geneicken wird beide Richtungsplattformen in der Nähe der Hausnummern 48–50 zusammenlegen. Während der Bauarbeiten nutzen die Busse beider Fahrtrichtungen diesen gemeinsamen Standort. Die Haltestelle Hermann-Löns-Straße in Mülfort bleibt zwar an ihrem jetzigen Standort, erhält aber ebenfalls barrierefreie Verbesserungen.

Jede der ausgebauten Haltestellen wird eine 16 Zentimeter hohe Bordsteinkante erhalten, um die Lücke zwischen Bus und Gehweg zu verringern. Zudem werden taktile Bodenindikatoren mit erhabenen Noppen verlegt, die sehbehinderten Fahrgästen helfen, die Bustüren eigenständig zu finden. Die Arbeiten beginnen, sobald der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) die Pläne genehmigt und die Bauaufträge vergeben sind.

Die drei Haltestellen ergänzen dann die bereits 371 barrierefreien Standorte in Mönchengladbach. Die Finanzierungszusage wird bis Ende 2026 erwartet, anschließend folgen die Bauarbeiten. Ziel der Maßnahmen ist es, den ÖPNV für Menschen mit Mobilitäts- oder Sehbeeinträchtigungen nutzerfreundlicher zu gestalten.