15 March 2026, 08:14

Maria Kalesnikava nach fünf Jahren Haft in Belarus frei – jetzt lebt sie in Deutschland

Plakat für einen Wohltätigkeitsbasar zugunsten der Witwen und Waisen von Soldaten verschiedener Nationen, mit Text zu den Einzelheiten des Events.

Maria Kalesnikava nach fünf Jahren Haft in Belarus frei – jetzt lebt sie in Deutschland

Maria Kalesnikava, eine zentrale Figur der prodemokratischen Bewegung in Belarus im Jahr 2020, ist nach mehr als fünf Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen worden. Sie lebt nun in Deutschland, nachdem sie in Minsk inhaftiert worden war und 2021 zu einer elfjährigen Haftstrafe verurteilt worden war. Ihre Geschichte bleibt eng mit Europas Anerkennung ihres Kampfes für demokratischen Wandel verbunden.

Kalesnikava wurde im September 2020 während der Massenproteste gegen die umstrittene Präsidentschaftswahl in Belarus festgenommen. Ein Jahr später erhielt sie eine elfjährige Gefängnisstrafe wegen ihres Engagements gegen die Regierung. Trotz ihrer Inhaftierung blieb ihr Einsatz nicht unbemerkt.

2022 wurde sie gemeinsam mit anderen Oppositionellen mit dem Internationalen Karlspreis ausgezeichnet. Die renommierte Auszeichnung, die seit 1950 verliehen wird, würdigt Verdienste um die europäische Einheit und Demokratie. Die Feierlichkeiten in Aachen hoben ihren Kampf gegen den Autoritarismus hervor und sendeten ein deutliches Signal an alle, die sich auf dem Kontinent für Freiheit einsetzen.

Ihre jüngste Freilassung im Dezember 2025 markiert das Ende einer langen Haftzeit. Nun in Deutschland, steht sie weiterhin als Symbol des Widerstands gegen Unterdrückung in Belarus.

Kalesnikavas Anwesenheit in Aachen unterstreicht die anhaltende Unterstützung für demokratische Bewegungen in Europa. Der Karlspreis und ihre Entlassung betonen das Engagement der internationalen Gemeinschaft für die Menschenrechte. Ihr Fall bleibt ein zentraler Bezugspunkt für alle, die sich gegen autoritäre Herrschaft stellen.

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