17 June 2026, 18:45

Kölner Startups trotzen Gründungsrückgang mit Rekordinvestitionen und mehr Scale-ups

Cologne Startup Balance Sheet 2023

Kölner Startups trotzen Gründungsrückgang mit Rekordinvestitionen und mehr Scale-ups

Kölner Startup-Szene zeigt Widerstandskraft trotz Rückgang bei Neugründungen

Trotz eines Rückgangs bei neuen Unternehmensgründungen bleibt die Kölner Startup-Szene robust: Die Gesamtzahl der Startups in der Stadt stieg auf 735, während die Investitionssummen 2023 deutlich zunahmen. Die CologneBusiness, die lokale Wirtschaftsförderungsgesellschaft, spielt weiterhin eine zentrale Rolle bei der Unterstützung von Gründer:innen in allen Phasen.

Im Jahr 2023 wurden in Köln 67 neue Startups gegründet – ein Rückgang um 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch wuchs die Gesamtzahl junger Unternehmen, wobei mittlerweile 9 Prozent als Scale-ups eingestuft werden – doppelt so viele wie noch 2021. Die aktivsten Branchen waren Medizin, Software, Lebensmittel, E-Commerce und Bildung.

Frauen gründeten 22 Prozent der neuen Startups (2022: 17 Prozent). Die Investitionen in Kölner Startups erreichten rund 222 Millionen Euro, was einem Anstieg von 35 Prozent entspricht. Ein großer Treiber war das KI-Unternehmen DeepL, das allein in der ersten Jahreshälfte fast 100 Millionen Euro einsammelte.

Die CologneBusiness unterstützt Gründer:innen mit maßgeschneiderten Dienstleistungen – von der frühen Beratung bis zur internationalen Expansion. Geschäftsführer Dr. Manfred Janssen präsentierte diese Erkenntnisse beim Cologne Masterclass Matching Day am 25. Januar.

Fazit: Die Kölner Startup-Landschaft entwickelt sich weiter – mit mehr Scale-ups und höheren Investitionen, trotz weniger Neugründungen. Die Repräsentation von Frauen wächst, und Schlüsselsektoren bleiben die treibenden Kräfte. Die Wirtschaftsförderung bleibt eine zentrale Anlaufstelle für Gründer:innen auf allen Ebenen.

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