Johanna Krüger
Johanna Krüger
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Menschen mit einem Kreuz in einer Kathedrale, mit Türen links und rechts und Blumen und dekorativen Elementen im Hintergrund.Johanna Krüger

Kölner Dom feiert den Auftakt der Karnevalssession mit Tradition und Gemeinschaft

Über 1.000 Karnevalsbegeisterte versammelten sich im Kölner Dom zum traditionellen Vorfasten-Gottesdienst und läuteten damit offiziell die fünfte Jahreszeit in der Stadt ein. Trotz eisiger Temperaturen füllte sich das historische Bauwerk mit Besuchern, die den Auftakt mit Musik, Ansprachen und einem starken Gemeinschaftsgefühl feierten.

Die Zeremonie wurde von den Fahnenträgern der Vereine des Festausschusses Kölner Karneval geleitet. In ihren prächtigen Amtstrachten betonten sie die Ehre und den Stolz, die mit der Bewahrung der Tradition verbunden sind. Ihre Rolle prägte den Charakter des Abends.

Unter den Gästen befanden sich auch die neu ernannten Karnevalsdreigestirne – sowohl die Erwachsenen- als auch die Kindergruppen –, die in den kommenden Festtagen eine zentrale Rolle spielen werden. Die beiden neuesten Trios mit den Namen "Domspatzen“ und "Kölsche Sterne“ traten bei dem Gottesdienst erstmals öffentlich auf und zogen die Blicke der Anwesenden auf sich. Christoph Kuckelkorn, Präsident des Festausschusses, richtete das Wort an die Versammelten. Er beschrieb die Veranstaltung als einen Moment der Besinnung und die Gelegenheit, um Segen für die bevorstehenden Feierlichkeiten zu erbitten. Viele Jecken griffen seine Worte auf und betonten, wie wichtig Zusammenhalt und Gemeinschaft zu Beginn der Session seien. Die erhabene Kulisse des Doms bildete einen beeindruckenden Rahmen für das Ereignis. Lieder, Gebete und Lesungen füllten den Raum und verbanden jahrhundertealte Tradition mit der lebensfrohen Karnevalsstimmung.

Der Gottesdienst endete mit einer erneuerten Vorfreude auf die kommenden Tage. Mit den nun eingesetzten Dreigestirnen und einer vereinten Gemeinschaft steht Kölns Karneval in voller Farbenpracht bevor. Die Veranstaltung unterstrich zudem den alten Brauch der Stadt, die Session mit einem stillen Moment der Einkehr zu beginnen.