Kinder kontrollieren Autofahrer: Mönchengladbacher Polizei setzt auf kreative Verkehrserziehung
Lina KochKinder kontrollieren Autofahrer: Mönchengladbacher Polizei setzt auf kreative Verkehrserziehung
Mönchengladbacher Polizei startet einwöchige Verkehrssicherheitsaktion für mehr Sicherheit an Schulen
Die Polizei in Mönchengladbach hat kürzlich eine einwöchige Verkehrssicherheitskampagne durchgeführt, um Autofahrer zu einem rücksichtsvolleren Fahrverhalten in der Nähe von Schulen zu bewegen. Vom 11. bis 18. Juni arbeiteten Beamte gemeinsam mit Kindern aus der Region, um Geschwindigkeiten zu überwachen und den Fahrern persönliche Notizen zu überreichen. Ziel der Aktion war es, Autofahrer für die besondere Vorsicht in Schulzonen zu sensibilisieren.
An der Kampagne beteiligten sich Schülerinnen und Schüler von drei Grundschulen, die gemeinsam mit Verkehrspolizisten im Einsatz waren. Am 13. Juni kontrollierten Viertklässler der Günhovener Grundschule insgesamt 163 Fahrzeuge. 112 Fahrer erhielten Dankeskarten für ihre Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung, während 46 eine mündliche Verwarnung für kleinere Verstöße bekamen.
Am 16. Juni überprüften Zweitklässler der KGS Bell 122 Fahrzeuge. Davon wurden 104 Autofahrer für ihr vorbildliches Verhalten belohnt, 18 mussten nach einem kurzen Gespräch mit den Beamten eine Verwarnung entgegennehmen.
Einen Tag später beobachteten Zweitklässler der katholischen Grundschule Untereicken 96 Fahrzeuge. Sie überreichten 87 Dankesbotschaften an regelkonforme Fahrer und neun Verwarnungen an solche, die die zulässige Geschwindigkeit leicht überschritten hatten.
Fahrer, die das Tempolimit nur geringfügig überschritten, wurden von den Polizisten zu einem kurzen Gespräch angehalten. Wer sich an die Regeln hielt, erhielt von den Kindern handgeschriebene Dankeskarten.
Die Aktion unterstrich die Notwendigkeit erhöhter Aufmerksamkeit im Umfeld von Schulen und Kindertagesstätten. Die Polizei hofft, dass die Beteiligung der jungen Schüler bei den Autofahrern einen nachhaltigen Eindruck hinterlässt. Die einwöchige Initiative verdeutlichte einmal mehr, dass sichere Straßen allen Verkehrsteilnehmern zugutekommen.






