KiK schließt 50 Filialen – 25 davon in Deutschland bis 2026

Julian Lang
Julian Lang
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Ein altes Foto eines belebten Marktes in Stuttgart, Deutschland, mit zahlreichen Gebäuden mit Fenstern, Menschen, Karren und verschiedenen Gegenständen, mit Text am unteren Rand des Bildes.Julian Lang

KiK schließt 50 Filialen – 25 davon in Deutschland bis 2026

Discounter KiK plant umfangreiche Umstrukturierung seines Filialnetzes

Der deutsche Textildiscounter KiK bereitet eine große Restrukturierung seines Filialnetzes vor. Wie das Unternehmen mitteilte, sollen Anfang 2026 rund 50 unrentable Standorte geschlossen werden – die Hälfte davon in Deutschland. Zudem werden weitere Kostensenkungsmaßnahmen geprüft, darunter kürzere Öffnungszeiten.

Das 1994 in Bönen (Nordrhein-Westfalen) gegründete Unternehmen betreibt derzeit fast 4.300 Filialen in 14 Ländern und beschäftigt über 32.000 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte KiK einen Umsatz von 2,428 Milliarden Euro; für das aktuelle Jahr wird ein leichter Anstieg erwartet.

Die für das erste Quartal 2026 geplanten Schließungen betreffen voraussichtlich 25 deutsche Standorte, die genauen Filialen stehen jedoch noch nicht fest. KiK betont, dass die Planung für weitere Umstrukturierungen noch läuft – weitere Schließungen seien daher nicht ausgeschlossen.

Neben den zunächst 50 betroffenen Filialen werden bis zu 400 zusätzliche Standorte – darunter etwa 170 in Deutschland – wegen schwacher Performance überprüft. Zudem erwägt das Unternehmen in Deutschland, Spanien und Portugal kürzere Öffnungszeiten, um Personalkosten zu senken.

Mit der Umstrukturierung verringert KiK seine physische Präsenz in Europa, insbesondere in Deutschland. Ziel der Maßnahmen ist es, durch die Schließung unprofitabler Filialen und angepasste Öffnungszeiten die finanzielle Stabilität zu verbessern. Eine endgültige Liste der betroffenen Standorte liegt bisher nicht vor.